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| Ausblick |
Ausblick auf das zukünftige Verfahren: Wie geht es weiter nach dem Ende des Quartiersmanagements?Mit dem Ende des Quartiersmanagements endet nicht die bezirksübergreifende Zusammenarbeit der Beteiligten. Politik und Verwaltungen der drei Bezirke haben beschlossen, auch zukünftig gemeinsam für das Schanzenviertel zu arbeiten. Als zentrale Handlungsfelder wurden zunächst die Themen "Familienfreundliches Schanzenviertel" sowie "Auswirkungen der Drogenproblematik" festgelegt. Aus den Erfahrungen und Ergebnissen der vierjährigen Zusammenarbeit werden zum Abschluss Anregungen für zukünftige Verfahren der Stadtteilentwicklung abgeleitet. | ||
![]() Ausblick für den Stadtteil: auch nach dem Ende des Quartiersmanagements wird die bezirksübergreifende Zusammenarbeit für das Schanzenviertel fortgesetzt Fortsetzung der ZusammenarbeitZum 31.12.2003 wurde das Quartiersmanagement Schanzenviertel nach vier Jahren wie geplant beendet. Hiermit endet jedoch nicht die bezirksübergreifende Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung für das Schanzenviertel. Das politische 13er-Gremium hat auf seiner letzten Sitzung im Dezember 2003 beschlossen, die bezirksübergreifende Zusammenarbeit auf der politischen Ebene mit reduzierter und themenbezogener Sitzungsfrequenz (zwei- bis viermal pro Jahr) auch nach dem Ende des Quartiersmanagements fortzusetzen. Hierdurch soll eine "politische Klammer" für die zukünftige Zusammenarbeit auf der Verwaltungsebene gewährleistet werden. Über diese Empfehlung des 13er-Gremiums müssen die drei Bezirksversammlungen noch entscheiden und dann entsprechende Vertreter für das Gremium benennen. Eine Verankerung der politischen Zusammenarbeit wäre damit gesichert.Als zentrale Handlungsfelder für die weitere Bearbeitung durch Politik und Verwaltung werden die Themen "Familienfreundliches Schanzenviertel" (Schule, KOOP, Schanzenspiele, Jobladen) sowie "Auswirkungen der Drogenproblematik" gesehen. Weitere Themen sollten jederzeit auf Empfehlung der Sanierungsbeiräte im Gremium behandelt werden können. Auch die drei Bezirksamtsleiter haben entschieden, die Zusammenarbeit für das Schanzenviertel auf der Verwaltungsebene fortzusetzen. Der Sitzungsturnus wird voraussichtlich zweimonatlich sein. Somit kann auch hier von einer nachhaltigen Sicherung der bezirksübergreifenden, administrativen Strukturen für den Stadtteil gesprochen werden. Die STEG wird als Sanierungsträgerin in mindestens vier Sanierungsgebieten im Schanzenviertel weiterhin aktiv die Stadtteilentwicklung vorantreiben. Entfallen wird nach dem Ende des Quartiersmanagements jedoch die übergreifende Koordination und unabhängige Steuerung der Stadtteilentwicklung im gesamten Stadtteil in der bisherigen Form. Die Projekte, die im Rahmen des Quartiersmanagements begonnen wurden, werden teilweise im Rahmen der Sanierung von der STEG selber weiterbearbeitet, teilweise erfolgt eine Übergabe an die jeweils zuständigen Verwaltungsabteilungen der Bezirksämter. Hierfür hat es eine entsprechende Projektübergabe durch die STEG gegeben, um Erfahrungen und Wissen zu sichern und Kontakte zu erhalten. Übertragung der Erfahrungen auf andere Verfahren der StadtteilentwicklungDas Quartiersmanagement Schanzenviertel kann als Modellprojekt Anregungen für die Weiterentwicklung nicht nur der Verfahren der integrierten Stadtteilentwicklung liefern. Eine 1:1 Übertragbarkeit auf andere Verfahren ist sicher nicht möglich, da die spezifischen Rahmenbedingungen des bezirksübergreifenden Modells in dieser Form eher ungewöhnlich sind. Auf Grundlage der Erfahrungen und Ergebnisse des über vierjährigen Prozesses lassen sich aber folgende Aspekte als erfolgreiche Voraussetzungen bzw. erforderliche Rahmenbedingungen für ein integriertes Quartiersmanagement benennen:
Stefan Kreutz /Martin Brinkmann, STEG Hamburg | ||
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