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Quartiersmanagement Sanierung
Stadtteilentwicklung Vorwort
Sanierung Sanierung Sanierung

Vorwort der Behörde für Bau und Verkehr



Das Schanzenviertel in seiner Vielfalt als Wohn- Gewerbe und Kulturstandort zu erhalten und seine positive Entwicklung nachhaltig zu fördern, ist ein Ziel, das der Senat schon seit längerem verfolgt. Beginnend im Jahre 1980 mit dem ersten Sanierungsgebiet in Eimsbüttel wurden im Rahmen der Städtebauförderung weitere Sanierungsgebiete in Eimsbüttel, Hamburg-Mitte und Altona im Schanzenviertel festgelegt und u.a. durch Modernisierungen und Neubau von Wohnungen und Gewerbeeinheiten, Verbesserung der Infrastruktur (z.B. Kindertageseinrichtungen, Grün, Kinderspielplätze, Straßenumbau) wesentliche Verbesserungen erreicht. Die Städtebauförderung mit ihrem integrierten Handlungsansatz ist in ganz besonderem Maße eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Verwaltung, Bürgern und Initiativen vor Ort. Die Bürger vor Ort empfinden zudem das Schanzenviertel als einheitliches, aber durch Bezirksgrenzen geteiltes Quartier, das eine verstärkte bezirksübergreifende Zusammenarbeit erfordert.

Insofern war die Initiative der drei Bezirke Hamburg- Mitte, Altona und Eimsbüttel ein Fortschritt, durch eine neue Form der Zusammenarbeit den Blick über die Bezirksgrenzen hinweg zu intensivieren und eine konkrete Form der Zusammenarbeit einzurichten, um bezirksübergreifende Probleme des Schanzenviertels besser lösen zu können. Daher hatte sich die Stadtentwicklungsbehörde (heute Behörde für Bau und Verkehr BBV) entschlossen,
Sanierung neue Wege zu gehen und diese Initiative durch die Einrichtung eines Quartiersmanagements sowie finanziell und personell zu unterstützen.

Durch die enge Zusammenarbeit der drei Bezirke auf der Politik- und Verwaltungsebene sowie der Quartiersmanagerin und unserer Fachbehörde ist es gelungen, im Rahmen der vierjährigen Laufzeit innovative Projekte im Schanzenviertel zu initiieren und umzusetzen und die Voraussetzung für eine auch zukünftig effektivere Zusammenarbeit für das Schanzenviertel zu schaffen.

Da die drei Bezirke ihre administrative und politische Zusammenarbeit auch über das Ende des Quartiersmanagements hinaus fortsetzen wollen, stehen die Chancen gut, dass die im Rahmen des Quartiersmanagements geschaffenen Strukturen auch in Zukunft erhalten bleiben und Projekte weiter unterstützt werden. Darüber hinaus wird die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (STEG) als Sanierungsträgerin im Schanzenviertel auch zukünftig tätig bleiben. Ebenso wird die BBV im Rahmen der Sanierungsverfahren auch in Zukunft mit öffentlichen Mitteln Maßnahmen und Projekte im Stadtteil fördern.

Willi Rickert
(Amtsleiter Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung)

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