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| Auswertung Quartiersmanagement |
![]() Giesela Rathjens, Schulleiterin der Schule Ludwigstraße Es ist eine gute Sache, dass es das Quartiersmanagement gibt. Vieles im Viertel hat sich dadurch zum Positiven verändert. Mein Schwerpunkt ist das Thema Schule und Familie. Hier habe ich mich sehr über den Aufbau des KOOP für das Schanzenviertel gefreut, weil sich die sozialen Einrichtungen dadurch stärker miteinander vernetzen. Auch die Schanzenspiele sind eine prima Idee, weil sie das gesamte Angebot aus dem Schanzenviertel zeigen und Eltern wie Kindern viel Spaß bereiten. Die Veranstaltung sollte auf jeden Fall weiter finanziert werden, damit sie jedes Jahr stattfinden kann. Die STEG hat mit ihrer Arbeit die Entwicklung im Stadtteil befördert. Baulich hat sich vieles zum Positiven entwickelt, wie zum Beispiel der Umbau unseres Schulhofes, dessen Umwandlung die STEG begleitet hat. Wir hoffen, dass unsere Schule künftig das Gebäude der Schule Laeizsstraße nutzen kann, wenn der Schulstandort - wie geplant - geschlossen wird. Unsere Schule ist enorm nachgefragt, wir hatten bereits im vergangenen Jahr drei neue Klassen und brauchen dringend Räume. Insbesondere fehlt im Quartier eine Sport-, bzw. Mehrzweckhalle, die auch für Veranstaltungen und Vorführungen geeignet ist. Unsere Halle und die Halle der Schule Laeizsstraße sind zu klein und fast immer ausgebucht. |
Es sollte künftig noch mehr für eine
familien- und kinderfreundliche Entwicklung
getan werden. Die Messeerweiterung
ist ja nicht gerade ein
kinderfreundliches Vorhaben. Es sollte
eher Wohnraum für Familien
erhalten und neu geschaffen werden.
Es könnte auch noch mehr für die
Grünanlagen getan werden - Parks
wie der Schanzenpark sind ja bereits
attraktiver geworden.![]() Thomas Stölting, 13er-Gremium (SPD Mitte) Keine Frage hat das 13er-Gremium (und zuvor das 9er-Gremium) mehr beschäftigt, als die Frage der Verlagerung des FixStern. Dabei sind sich alle einig, dass eine Drogenhilfeeinrichtung mit Gesundheitsraum generell vernünftig ist, weil er den Abhängigen hilft und auch den Stadtteil entlastet - sofern er nicht einen Sog in die ganze Stadt hinein entwickelt. Das war aber bei dem FixStern der Fall. Der FixStern war zu keinem Zeitpunkt eine reine Stadtteileinrichtung, sondern war immer von Bedeutung für ganz Hamburg. |
Und der FixStern hatte einen entscheidenden
Nachteil, seine Lage am
Schulterblatt, mitten im Wohngebiet -
mit all den negativen Folgen, die mit
der Betreuung von Drogenabhängigen
aus ganz Hamburg für den Stadtteil
einhergehen. Also ging es dem 9erund
später dem 13er-Gremium um
die Verlagerung an einen Standort
am Rande des Schanzenviertels, in
die Lagerstraße. Eine Entscheidung
auf die sich das 13er-Gremium,
also SPD, CDU, Schill-Partei und
GAL, relativ schnell und einvernehmlich
verständigen konnte. Dass
es dennoch anders kam, und der
FixStern nun ganz geschlossen wird,
liegt am Senat und an dem Regierungswechsel
von 2001. Der Senat
ist dem ersten Teil der Forderung
des 13er-Gremiums nachgekommen,
dem zweiten Teil nicht. Wenn es eine Konsequenz aus den nunmehr zehnjährigen Erfahrungen mit Gesundheitsräumen für Drogenabhängige in Hamburg gibt, dann ist es diese: Drogenhilfeeinrichtungen mit einem niedrigschwelligem Angebot, wie es der FixStern bereithält, gehören unter keinen Umständen in ein Wohngebiet. Eine solche niedrigschwellige, akzeptierende Einrichtung muss in entsprechender Entfernung vom nächsten Wohnhaus, der nächsten sozialen Einrichtung oder der nächsten Schule entfernt liegen. Sonst sind sie für die Bevölkerung nicht erträglich. Einen Fehler, wie man ihn seinerzeit mit dem derzeitigen Standort des FixStern gemacht hat, sollte kein Senat, welcher Couleur auch immer, je wieder machen. |
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