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 « zurück  Nr.13 / Index | 11.2003 | Seite 11   blättern » 

Stadtteilentwicklung Auswertung Quartiersmanagement

Blick zurück und Blick nach vorn (Teil II)


Elisabeth Will

Elisabeth Will, 13er-Gremium (CDU Altona)

Die Themen, die im 13er-Gremium anstanden und verhandelt wurden, waren so vielfältig wie das Schanzenviertel selbst: Unternehmensansiedlung und familiengerechtes Wohnen, Künstler, Kinder und Handwerker im Viertel, Schulen, FixStern und Parks - das alles und noch viel mehr bedeutete Probleme und konkurrierende Interessen, aber auch Chancen im Schanzenviertel!

Unstrittig war bei allen Mitgliedern im 13er-Gremium von Anfang an das Ziel: Das Schanzenviertel soll seine bunte Vielfalt erhalten, Bewohner und Besucher sollen sich hier wohl fühlen, Generationen und Kulturen miteinander leben, der Stadtteil soll attraktiv für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sein und ebenso für Gewerbetreibende.

Manches ist auf diesem Wege gemeinsam erreicht worden (Schanzenspiele, KOOP, Schanzenkieker), andere Vorhaben wurden angeschoben und beginnen zu laufen (Unternehmensnetzwerk, Jobladen). Manches muss noch gelöst werden, wie die Frage, wo eine Folgeeinrichtung für den FixStern entstehen und mit welchen Schwerpunkten sie arbeiten soll.
Quartiersmanagement Wenn ich auf die Entwicklung in der Schanze in den letzten Jahren schaue, bin ich sicher, dass es dort positiv weiter gehen wird - vorausgesetzt, diesem Viertel wird die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet.

In der Messeerweiterung lagen durchaus kritische Wirkungen auf die Entwicklung an der Sternschanze verborgen, aber es liegen auch Möglichkeiten darin, dass viele Augen aufmerksam "über den Zaun" schauen und schauen werden. Und die können - geschickt angesprochen - dafür sorgen, dass die Schanze als wichtige Nachbarin wahrgenommen wird und sich als attraktive Ergänzung der Messe in ihrem Umfeld darstellt. Das würde ich mir für die Schanze und für alle, die ihr verbunden sind, wünschen!

Holger Mütze

Holger Mütze, Jesus Center

Das Jesus Center war in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen am Quartiersmanagement beteiligt. In den Kooperationsverbund Schanze (KOOP) bringen wir unsere Bollerwagen- Spielmobile ein, wir haben gemeinsam mit der Fachbehörde, Freiraum und der Polizei im AK-Drogen zu den Auswirkungen der Drogenszene auf das Schanzenviertel an konstruktiven Vorschlägen gearbeitet und wir arbeiten in zwei Sanierungsbeiräten mit.
Quartiersmanagement Für unsere Idee eines Kletterbunkers konnte sich auch die STEG begeistern und hat durch ihre Unterstützung auf administrativer Ebene maßgeblich zum weithin sichtbaren Erfolg beigetragen. Der STEG ist es gelungen, die für den Stadtteil relevanten Themen aufzugreifen und ergebnisorientiert in Foren und AGs anzugehen. Soziale Einrichtungen, Geschäftsleute und Bewohner sind miteinander ins Gespräch gekommen. Kleine Probleme werden auf kurzem Wege geklärt. Die professionelle Moderation und Organisation war und ist notwendig für Projekte wie die Schanzenspiele, den Schulterblatt-Platz, den KOOP, den Jobladen usw.

Es war spannend, die Entwicklung der Schanze in den vergangenen Jahren mit zu erleben. Und was bringt die Zukunft? Die In-Karawane wird irgendwann weiterziehen. Bis dahin wird sich aber die Kluft zwischen den "Besserverdienenden" und denen, die in §-5-Schein-Wohnungen wohnen noch weiter verschärfen. Die dazwischen werden immer weniger. Jetzt schon ist für Normalverdiener-Familien mit Kindern wenig Raum in der Schanze. Hier ist weiterhin dringender Handlungsbedarf.




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