| Home | Materialien | Download | Sitemap | Adressen | Impressum |
| « zurück | Nr.13 / Index | 11.2003 | Seite 06 | blättern » |
![]() ![]() ![]() Schule Altonaer Straße: SchülerInnen bauten Modelle ihres Wunsch- Schulhofs, im Jahr 2001 |
Vier Jahre Quartiersmanagement Schanzenviertel - Eine Bilanz (Teil III)Umgestaltung Schule Altonaer Straße Gerade im Schanzenviertel mit seinem hohen Anteil benachteiligter Kinder aller Nationalitäten sind hochwertige schulische Angebote erforderlich. Dieses stadtteilentwicklungspolitische Ziel verfolgt die STEG nicht erst seit der PISAStudie. Gemeinsam mit dem Kollegium sowie der Eltern- und Schülerschaft wurden im Rahmen eines offenen Beteiligungsverfahrens die Plangrundlagen für die Umgestaltung des Schulhofes geschaffen. An zahlreichen Arbeitswochenenden wurde die Umsetzung befördert und der geforderte Eigenanteil ("Muskelhypothek") von den Beteiligten erbracht. Auch die interne Umgestaltung der Schule Altonaer Straße zur Stadtteilschule schreitet zügig voran. So wurde mit der Ausstattung als PROREGIO Schule die inhaltliche Zusammenarbeit mit den Nachbarn aus Jugendhilfe und Sport fest verankert. Die Konzeptentwicklung für ein Ganztagsangebot der Schule geht aktuell in die letzte Phase. Die Beantragung soll noch in 2003 an die Schulbehörde geleitet werden. Kinderstadtteilplan (Wer-Wo-Was-Poster) Der Kinderstadtteilplan steht hier stellvertretend für die vielen Veröffentlichungen, mit denen wir über die umfangreichen öffentlichen Angebote im Stadtteil informiert haben, damit diese Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner über die Bezirksgrenzen hinweg nutzbar gemacht werden. Die Nachfrage nach diesen Publikationen war sehr groß. KOOP Schanze Der Kooperationsverbund KOOP Schanze ist die logische Antwort auf die Reduzierung der öffentlichen Zuwendungen insbesondere im Kinder- und Jugendhilfebereich. Gleichzeitig ist er auch ein Instrument zur schnelleren Reaktion auf anfallende Problemlagen und zur Verbesserung und Aktualisierung der Angebotsstruktur im Schanzenviertel. Im KOOP Schanze haben sich 30 Vereine, Organisationen, die Schulen sowie die Bezirksämter zusammengeschlossen. Ziel des KOOP ist, neue Angebote für Familien im Schanzenviertel zu initiieren, die Kommunikation und damit die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern und die Verknüpfung mit anderen Aufgaben, wie z.B. der Arbeitsmarktpolitik herzustellen. Der KOOP wird ab 2004 aller Voraussicht nach vom Bezirksamt Mitte finanziert. In diesem Zusammenhang ist auch der Jobladen in der Schanzenstraße entstanden. Hier können sich Jugendliche und Jungerwachsene über Job- und Ausbildungsangebote im Schanzenviertel informieren. Gleichzeitig können Arbeitgeber hier genau diese Angebote platzieren. Der Jobladen bringt also Angebot und Nachfrage im kleinräumigen Maßstab auf der Stadtteilebene zusammen. Über die Zukunft des Jobladens wird derzeit verhandelt. Standortuntersuchung FixStern und AK Drogen Die Diskussionen über den FixStern und die Drogensituation in der Schanze waren sicher das schwierigste Projekt, das am Ende leider nicht erfolgreich war. Wer am Anfang des Quartiersmanagements glauben machen wollte, dass hier ein Verfahren zur Bekämpfung der Drogenprobleme auf lokaler Ebene geschaffen worden sei, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Zu groß ist der Einfluss der Senatspolitik bei diesem Thema, zu vielschichtig sind die Interessenlagen aller Beteiligten. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte ein mit allen drei Bezirken abgestimmter neuer Standort für die Drogenhilfeeinrichtung gefunden werden. Ebenso fanden die lokalen Akteure aus dem Spannungsfeld der Drogenproblematik in dem von der STEG moderierten Arbeitskreis AK Drogen ein geeignetes Instrument zur gegenseitigen Vertrauensbildung und schließlich zur Bewältigung der aktuellen Alltagsschwierigkeiten. Dem veränderten drogenpolitischen Konzept seit der letzten Wahl wird nunmehr durch die Schließung des FixStern Rechnung getragen. Ob dieser Schritt eine gute Lösung für die Schanze ist, muss die Zukunft zeigen. | |||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Telefon: +49 (40) 43 13 93-0
Telefax: +49 (40) 43 13 93 10
E-Mail: steg@steg-hh.de
Internet: www.steg-hh.de