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![]() ![]() Ein Ergebnis der Umfelduntersuchung im Schanzenviertel von 2001 ist die erforderliche Verbesserung der Beleuchtung |
Vier Jahre Quartiersmanagement Schanzenviertel - Eine Bilanz (Teil I)Erinnern wir uns an die Situation vor vier Jahren: Das Schanzenviertel war sehr häufig im Gerede der veröffentlichten Meinung wegen Verdreckung, Drogenkriminalität, mangelnder öffentlicher Sicherheit und anderer Schlagworte. Der Versuch, diese Probleme mit Hilfe einer Bürgerinitiative in den Griff zu bekommen, war an den weit auseinander liegenden Interessen der beteiligten Gruppen letztlich gescheitert. Die drei für das Viertel zuständigen Bezirke (Eimsbüttel, Mitte und Altona) waren weder auf der parlamentarischen noch auf der Verwaltungsebene in der Lage, gemeinsam nach Lösungen für das Schanzenviertel zu suchen. Und die Fachbehörden hielten sich bei dem Treiben dezent im Hintergrund und verfolgten häufig andere Ziele. Die Bewohner, die Grundeigentümer und die Gewerbetreibenden waren darüber verärgert und vor allem verunsichert. Viele Frauen hatten nachts Angst, im Schanzenviertel und insbesondere im Schanzenpark unterwegs zu sein. Der Schanzenpark und der Knochen Bartelsstraße / Susannenstraße wurden beinahe rund um die Uhr von Dealern und Drogenkonsumenten in Beschlag genommen. Kinder und Jugendliche reagierten häufig verängstigt auf diese Situation. Eltern begleiteten ihre Kinder Tag um Tag auf dem Schulweg und mieden dabei öffentliche Grünanlagen und Plätze. Die mangelnde Zusammenarbeit auf den Ebenen der Verwaltung und der Politik der drei Bezirke sowie der Fachbehörden zur Verbesserung der Situation, hat zu einer Zuspitzung der Lage im Schanzenviertel geführt, die sich insbesondere auf folgende Themenfelder konzentrierte: Familien- und Jugendhilfe, Bekämpfung der Drogenproblematik, Sicherheit und Sauberkeit sowie das Image des Stadtteils. Im Zusammenhang mit der Einleitung Vorbereitender Untersuchungen für das Gebiet Eimsbüttel Süd / St. Pauli Nord im Bereich des Schanzenviertels hat der Senat dann die beteiligten Bezirke und Fachbehörden zu einer bezirksübergreifenden Zusammenarbeit für den Stadtteil verpflichtet. Als Instrumente dieses neuen Ansatzes wurden drei neue Strukturen geschaffen: Das 9er-Gremium (jeweils drei Politiker aus den drei Fraktionen der Bezirksversammlungen Eimsbüttel, Mitte und Altona), das 6er-Gremium (jeweils zwei Mitarbeiter aus den drei Bezirksverwaltungen ergänzt um die damalige Stadtentwicklungsbehörde STEB (heute BBV) und die STEG) und schließlich das Quartiersmanagement, für das die STEG beauftragt wurde. 9er-Gremium, 6er-Gremium und Quartiersmanagement sollten bezirksübergreifende Strategien und Projekte für das Schanzenviertel erarbeiten und umsetzen. Somit wurde eine neue Struktur für die Bearbeitung der genannten Probleme und Themen geschaffen. Nach einer teilweise schwierigen Phase der Klärung der verschiedenen Interessenlagen und des Einübens der jeweiligen Rollen zu Beginn des Verfahrens, hat das politische 9er-Gremium im Mai 1999 die Bearbeitung folgender Themenschwerpunkte durch das 6er-Gremium und das Quartiersmanagement beschlossen:
Auf Grund der begrenzten verfügbaren Mittel konnten jedoch nicht alle Punkte auf einmal angegangen werden. Daher sah der Arbeitsplan für das Quartiersmanagement zunächst die Bearbeitung der Themen Sauberkeit und Sicherheit, Familien bzw. Schule sowie Drogenproblematik vor. | |||
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