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![]() Der KOOP macht über 20 Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern aus der Schanze |
Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche - der KOOP im Schanzenviertel macht’s möglich!30 Institutionen in einem Verbund, unterteilt in vier Themenbereiche, so genannte Handlungsfelder (Familienförderung, Sport, Beschäftigung und Schule) - das ist der Kooperationsverbund Schanzenviertel (KOOP)! Schon einige Male wurde in dieser Zeitung darüber berichtet. Nun zum letzten Mal. Was macht noch mal der KOOP? Der KOOP macht zurzeit über 20 Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche aus der Schanze. Für jedes Angebot arbeiten immer mindestens zwei Einrichtungen zusammen. Ziel des KOOP ist es in erster Linie, die Familien, Kinder und Jugendlichen im Schanzenviertel zu stärken und sie in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Wenn die Familien möchten, kann ihnen in Krisensituationen von kompetenten MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Einrichtungen geholfen werden. Zum besseren Verständnis hier nun zu jedem Handlungsfeld nur ein Beispiel: Sport Durch den lockeren aber bestimmten Umgang ohne Leistungsdruck bei verschiedenen Angeboten des SC Sternschanze machen Kinder und Jugendliche neue Erfahrungen mit Gruppen. Positiv gestärkt können sie dann auch in andere Einrichtungen und in die Schule gehen. Familienförderung Die "Elternschule Am Grindel und Sternschanze" bietet eine Krabbelgruppe für Eltern mit ihren kleinen Kindern im "Kinderglück" an, da sie selber keine Räume in der Schanze hat. Die teilnehmenden Mütter sind froh, dass es für sie jetzt auch ein Angebot in der Schanze gibt. Beschäftigung Jugendliche, die von SME, der Jugendgerichtshilfe oder anderen Institutionen betreut werden und es schwer haben, den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden, können in das "Café Eins" vermittelt werden. Im Bereich der Gastronomie (Küche und Service) werden sie hier auf die Berufswelt vorbereitet und verdienen dabei ihr eigenes Geld. Schule Nach dem Schulunterricht in der Altonaer Straße können die Kinder und Jugendlichen ein Mittagessen, zubereitet vom Café Eins, einnehmen. Sie können sich bei den Hausaufgaben Unterstützung holen und später gestärkt an einem der Freizeitangebote von den Einrichtungen aus der Kinder- und Jugendhilfe teilnehmen. Damit die Kooperation funktioniert, treffen sich alle Institutionen vom KOOP in regelmäßigen Abständen und überprüfen ihre Zusammenarbeit und ihre Angebote. Da alle Institutionen sehr motiviert sind, funktioniert das auch. Und wie geht es weiter mit dem KOOP in 2004? Auch der KOOP wird finanziell abspecken und andererseits seine Flügel ausbreiten müssen. Bisher kamen die Gelder vom Amt für Jugend der Behörde für Soziales und Familie. Ab 2004 ist das Bezirksamt Mitte für die Finanzierung zuständig. Nach Wunsch des Bezirksamtes sollen neben der erfolgreichen Arbeit im Schanzenviertel auch Angebote in der Neustadt, im Karolinenviertel und in St.Pauli Süd gemacht werden. Der KOOP arbeitet an einer entsprechenden Veränderung des Konzeptes, möchte aber natürlich seinen Schwerpunkt in der Schanze behalten. | |||
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Autorinnen: Daniela Ridder (Praktikantin KOOP), Krimhild Strenger (STEG) | |||
http://www.schanzen-info.de
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