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| Messe-Erweiterung |
Ein neues Gesicht für die Messe |
Neue Messe rechts und links der Karolinenstraße: Tonnendächer erzeugen ein einheitliches Bild Foto: www.messe-hamburg-dialog.de |
Die Entscheidung ist gefallen: Das Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven hat den Wettbewerb um die Hamburger Messeerweiterung gewonnen. Mit einer Investitionssumme von rund 300 Millionen Euro gehört das Projekt zu den größten Vorhaben Hamburgs in den kommenden Jahren. Eine Chronologie der Planung. Der Oberbaudirektor war schier aus dem Häuschen, als er im neunten Stock des Messe-Verwaltungsgebäudes in der St. Petersburger Straße das Modell des Siegers im Wettbewerb vorstellte. In seiner ihm eigenen eloquenten Art pries Jörn Walter die jetzt kommende "neue Messe" als einen großen Wurf für die ganze Stadt. Besonders begeistert war Walter davon, "dass die Messe zur Karolinenstraße nun ein Gesicht bekommt. Es wird in Zukunft einen Messeboulevard Karolinenstraße geben!" Die Einrahmung der Karolinenstraße mit den neuen Messehallen und ihren charakteristischen Tonnendächern sei eine große städtebauliche Idee. Das siegreiche Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven hatte genauso wie der ebenfalls in die Endausscheidung des Wettbewerbes gelangte Hamburger Mitbewerber Bohte /Teherani nach der ersten Sitzung des Preisgerichtes gravierende Nachbesserungen in die Entwürfe eingearbeitet. In der ersten Entscheidung hatte das Preisgericht lediglich zwei 2. Preise vergeben - es gab also zunächst keinen Sieger. Denn die Entwürfe berücksichtigten ursprünglich weder sämtliche inhaltlichen Vorgaben, noch hielten sie die veranschlagte Kostenobergrenze ein. Jörn Walter: "Beide 2. Preise sind stark verbessert worden. Wir haben uns dann jedoch sehr einmütig auf diesen Entwurf aus Düsseldorf einigen können." | |
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