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![]() ![]() Einen Ersatzstandort im Stadtteil wird es nicht geben Die Tage des FixStern sind gezählt |
Der FixStern am Schulterblatt wird geschlossen - 2Wird es einen Ersatzstandort für den FixStern im Schanzenviertel geben? Eine einvernehmliche Verlagerung an einen anderen Standort in der bisherigen Form, also die Übertragung auf einen neuen Standort im 1:1-Maßstab, wird es nicht geben. Deshalb kommt aus meiner Sicht und nach den derzeitigen Überlegungen nur die Schließung der Einrichtung in der Schanze in Frage. Das heißt jedoch nicht, dass Alternativkonzepte für das Quartier von vornherein kategorisch ausgeschlossen werden. Im Gegenteil: Die Behörden arbeiten jetzt an einem Konzept, das sowohl Kompensationsmaßnahmen der Hilfe für Drogenabhängige enthält, als auch das polizeiliche Vorgehen gegenüber der Drogenszene im Schanzenviertel festlegt. Wird der Stadtteil in die Gestaltung der weiteren Entwicklung einbezogen? Es ist für mich selbstverständlich, dass politische Konzepte dort, wo sie realisiert werden sollen, auch zuvor angemessen diskutiert werden müssen. Insofern kommt es ganz erheblich darauf an, vor Ort zu verdeutlichen worum es uns geht. Dem gängigen Klischee, man wolle hier das bestehende Drogenproblem lediglich "unsichtbar" machen, kann man doch am besten dadurch begegnen, dass konkret aufgezeigt wird, wo und welche abgestimmten Maßnahmen künftig greifen sollen. In der eingangs geschilderten Logik von Angebot und Nachfrage sage ich an die Adresse der Drogenhilfeeinrichtungen gerichtet aber auch ganz klar: Hilfeangebote müssen sich permanent daran messen lassen, wie sehr sie tatsächlich zu einer Problemlösung für den Stadtteil beitragen. Eine hausgemachte Verstetigung des Drogenproblems im Stadtteil ist hingegen weder für die Anwohnerinnen und Anwohner noch für die Politik hinnehmbar. Dies ist für mich eine der Lehren aus der langjährigen Diskussion um den FixStern. Auch hierüber werden wir mit den Gremien im Stadtteil sprechen. Wie transparent werden Sie dieses Verfahren und die Diskussionen gestalten? Wird hier das Quartiersmanagement der STEG einbezogen oder werden die Kompetenzen des Arbeitskreis Drogen genutzt? Wie ich bereits sagte, wird mit den autorisierten Gremien im Stadtteil selbstverständlich gesprochen. Welche Kompensationsmaßnahmen und -angebote wird es im Schanzenviertel nach einer Schließung des FixStern geben? Zu einem Zeitpunkt, wo die Modalitäten der FixStern-Schließung im Einzelnen noch gar nicht feststehen, kann naturgemäß auch über das darüber hinausgehende Konzept einer möglichen Kompensation für den Stadtteil nicht viel gesagt werden. Eine sorgfältige Situations- und Bedarfsanalyse für die Schanze sollte aber meiner Meinung nach deutlich stärker als bisher die niedrigschwelligen Elemente mit weiterführenden Hilfen verbinden. Erreichbarkeit kann vielfältig, z.B. durch Straßensozialarbeit, sichergestellt werden, ohne dass es hierzu einer großen Einrichtung in zentraler Lage bedarf. Ich bin ganz zuversichtlich, dass es in einem stimmigen Gesamtkonzept gelingen wird, die Zielgruppe des FixStern besser als bislang für differenziertere und damit auch stärker therapieorientierte Angebote zu erreichen. Herr Senator, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. | |||
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