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 « zurück  Nr.10 / Index | 04.2003 | Seite 03   blättern » 

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schakie

Aktionen im Schanzenviertel

Schakies auf Erfolgskurs: Ausweitung auf andere Stadtteile Wohnungsverwaltung Aktionen im Schanzenviertel soll es auch weiterhin geben





Sanierung
Stadtteilentwicklung Schanzenkieker

Wie geht es weiter mit den Schanzenkiekern?


Seit Jahresbeginn sind die Schanzenkieker kein zeitlich befristetes Modellprojekt mehr sondern eine sogenannte "Regelaufgabe" der Stadtreinigung Hamburg. Das von der STEG entwickelte Konzept der "Reinigung aus einer Hand" hat sich in der Praxis erfolgreich bewährt und wird nun auch auf andere Stadtteile ausgeweitet. Wir haben aus diesem Anlass mit Frau Pawelczyk vom zuständigen Amt für Abfallwirtschaft der Behörde für Umwelt und Gesundheit (BUG) über die Zukunft der Schanzenkieker gesprochen.

Ist das Schanzenviertel heute sauberer als vor dem Start der Schanzenkieker?
Ja, ganz ohne Zweifel! Die im Rahmen des Pilotversuchs "Schanzenkieker" erreichten Verbesserungen sind allgemein anerkannt. Die positiven Reaktionen aus dem Schanzen- und Karolinenviertel, in dem die Schanzenkieker ebenfalls tätig sind, und von kommunalpolitischen Gremien sind Beleg dafür.

Wie beurteilen Sie die Erfahrungen mit der Arbeit der Schanzenkieker in den vergangenen zwei Jahren im Schanzenviertel und im Karolinenviertel?
Seit dem mit den Schanzenkiekern eine verantwortliche Stelle geschaffen wurde, die zeitgleich Verschmutzungen auf den Gehwegen, Fahrbahnen, öffentlichen Kinderspielplätzen und Grünflächen entfernt, bei den Reinigungsdurchgängen auch die Papierkörbe leert und wilde Müllablagerungen beseitigt, ist die Sauberkeitssituation sichtbar besser. Durch die Bündelung der Aufgaben in "einer Hand" können außerdem die öffentlichen Flächen bedarfsgerechter gereinigt werden. Die Schanzenkieker sind häufig vor Ort. Sie können schnell und flexibel auf aktuell auftretende Verschmutzungen reagieren.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das Schanzenkieker-Prinzip ein geeignetes Instrument für die Verbesserung der Sauberkeitssituation in Gebieten mit hohem Abfallaufkommen ist. Der Senat hat daher im Dezember 2002 beschlossen, das Verfahren regelhaft fortzusetzen. Darüber hinaus soll die "Reinigung aus einer Hand" in St. Georg und St. Pauli eingeführt werden.

Was hat sich zum Jahresbeginn 2003 bei den Schanzenkiekern verändert?
Durch den Senatsbeschluss ist das Schanzenkieker-Prinzip in ein Reinigungssystem der Stadtreinigung Hamburg überführt worden. Neu ist außerdem, dass die Schanzenkieker künftig auch den Flora-Park reinigen werden.

Wie sind die Schanzenkieker zukünftig erreichbar?
Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es auch weiterhin einen Ansprechpartner - und zwar Herrn Ergül. Der Vorteil der Neuregelung gegenüber dem bisherigen Modell ist, dass Herr Ergül als Mitarbeiter der Stadtreinigung den Reinigungskräften gegenüber weisungsbefugt ist. Er kann unmittelbar handeln. Herr Ergül ist unter der Telefonnummer (01 75) 7 26 54 23 und ab 2. April 2003 jeden Mittwoch in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr auch im Stadtteilbüro (Schanzenstraße 35) persönlich erreichbar.

Wird es weiterhin Aktionen mit der Bevölkerung im Stadtteil geben, z.B. zur Müllvermeidung?
Die BUG wird zielgerichtete und erfolgversprechende Projektideen aus dem Stadtteil auch in diesem Jahr unterstützen.

Was muss noch getan werden, damit das Schanzenviertel nicht weiter verdreckt?
Die Frage ist doch wohl falsch gestellt! Von einer weiteren Verdreckung kann nicht mehr die Rede sein. Aber es gibt schon noch Verbesserungsmöglichkeiten - z.B. durch ein verändertes Verhalten von Bewohnern, Gewerbetreibenden und Besuchern, so dass Verschmutzungen gar nicht erst entstehen.



Stadtplanung
  Kontakt:
Herr Ergül
Immobilienbewirtschaftung Schanzenkieker-Büro, Schanzenstraße 35, 20357 Hamburg
steg jeden Mittwoch von 14.30 bis 17.30 Uhr
Wohnungswirtschaft (01 75) 7 26 54 23
talk schakie@steg-hh.de
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http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:

Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
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