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 « zurück  Nr.09 / Index | 11.2002 | Seite 09   blättern » 

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Neubau der Bahnbrücke über die Schanzenstraße bis 2005 Wohnungsverwaltung
Licht als Gestaltungsmittel: Ein aktuelles Beispiel aus der Sternstraße
Sanierung
Stadtteilentwicklung Umfelduntersuchung

Es werde Licht ...

Wir haben in dieser Zeitung bereits häufiger über den Vorschlag berichtet, den FixStern vom Schulterblatt in die Lagerstraße zu verlagern. Auch die damit verbundenen Diskussionen im Quartier und im 13er-Gremium waren dabei Thema. Presseinformationen und Interviews mit dem zuständigen Senator Rehaag deuten nun daraufhin, dass es zu keiner FixStern-Verlagerung mehr kommen wird. Stattdessen wird über eine Schließung der Einrichtung im Schulterblatt, zugunsten eines zentralen Standortes in St. Georg, nachgedacht.

Unabhängig von einer Verlagerung des FixStern hat die STEG im Zusammenhang mit der Drogenszene im Viertel immer auf die dringend erforderlichen begleitenden Wohnumfeldmaßnahmen für das Schanzenviertel hingewiesen. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen wird die von der STEG durchgeführte Wohnumfelduntersuchung nun zum zentralen Element der Maßnahmen zum Thema Drogen im Schanzenviertel. Diese Arbeit muss nach unserer Meinung auch weitergeführt werden, wenn die Politik die ersatzlose Schließung der Einrichtung im Schulterblatt entscheidet. Wir wollen Ihnen daher die konkreten Vorschläge, die in Zusammenarbeit mit dem AK Drogen entstanden sind, an dieser Stelle vorstellen. Das 13er-Gremium hat sich auf seiner Sitzung im September für die Umsetzung der im Folgenden dargestellten Maßnahmen ausgesprochen.

Für den Bereich der Schanzenstraße werden folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorgeschlagen: Wegweiser im Bereich des Schanzenbahnhofes zur besseren Orientierung, Baumrückschnitt, offene Gestaltung der Bahnbrücke im Zuge des Neubaus der Brücke (Fertigstellung voraussichtlich 2005) sowie Aufstellung von zusätzlichen Müllbehältern. Ein zentrales Ergebnis der Umfelduntersuchung ist die erforderliche Verbesserung der Beleuchtung. In diesem Zusammenhang werden Zusatzbeleuchtungen an verschiedenen Stellen vorgeschlagen: Notbeleuchtung an der Bahnbrücke, Zusatzbeleuchtungen an der Einmündung zur Susannenstraße sowie im Bereich der Lagerstraße, wenn doch eine Verlagerung des FixStern in diesen Bereich erfolgen sollte.

Für die Susannenstraßes gibt es folgende Vorschläge: Schaffung von Sitzmöglichkeiten in den Randbereichen des "Knochens" (Susannenstraße / Bartelsstraße), Baumrückschnitt, Aufstellung von zusätzlichen Müllbehältern sowie eine verbesserte Beleuchtung des Straßenraumes und der Fußwege.

Auch für Umgestaltungen im Bereich des Flora-Parks liegen Maßnahmenvorschläge vor: Erhalt offener Eingangssituationen zum Park, Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten durch zusätzliche Sitzmöglichkeiten und die Aufstellung von weiteren Müllbehältern. Ebenso eine Verbesserung der Beleuchtung der Eingangsbereiche und im Bereich des Bolzplatzes. Weitere Forderungen betreffen die regelmäßige Reinigung des Parks, die Verbesserung der Bolzplatznutzung sowie die Verbesserung der Situation der Kletterer am Bunker.

Das Thema Beleuchtung nimmt in diesem Zusammenhang einen besonderen Platz ein. Wir wissen, wie schwierig es ist, gerade in diesem Punkt Verbesserungen zu erreichen. Deshalb werden wir auch die privaten Grundeigentümer und Ladeninhaber in die Überlegungen einbeziehen und voraussichtlich Anfang 2003 erste Gespräche hierüber führen. Im nächsten Schritt wird nun die Realisierbarkeit der einzelnen Maßnahmen geprüft. In der Dezembersitzung des 13er-Gremiums soll der Zeitplan zur Realisierung der Maßnahmen vorgestellt werden. Daran anschließend könnte Anfang 2003 mit der Realisierung der ersten Maßnahmen begonnen werden.



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Stadtentwicklung STEG, Schulterblatt 26-36, 20357 Hamburg
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Stadterneuerung (040) 39 27 58
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