Die ersten Schanzenspiele der Neuzeit waren ein großer Erfolg:
Über 2.500 kleine und große Besucherinnen und Besucher haben am 29. Juni den Schanzenpark
erobert und das bunte Programm genossen. Sie haben entweder bei den zahlreichen Sport-,
Spiel- und Spaßangeboten aktiv mitgemacht oder das abwechslungsreiche Bühnenprogramm beobachtet.
Auch Informationen über die vielen Angebote von Initiativen und Vereinen aus dem Schanzenviertel
waren sehr gefragt. Und beim torreichen Fußballspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem SC Sternschanze
(14:1) ging es im Stadion an der Schäferkampsallee hoch her. Mit einem musikalischen Abendprogramm
im bajazzo-Zelt und bei SternChance gingen die Schanzenspiele 2002 nach Mitternacht zu Ende.
Der Wettergott hat am 29. Juni sein Herz für die Schanze
bewiesen, denn die dunklen Regenfronten haben sich
pünktlich zum Beginn der Schanzenspiele verzogen.
Stattdessen schien die Sonne über dem Schanzenpark,
der an diesem Tag im Herzen des Stadtteils lag. Zum
Auftakt haben die Musiker von PiPoCa vormittags in den
Straßen des Viertels kräftig für die Veranstaltung getrommelt
und viele neugierige Besucher in den Park gelockt.
Und das Kommen hat sich gelohnt, denn im Park gab es
an diesem Tag jede Menge zu entdecken und zu erleben.
|
|
Nach der Eröffnung durch den Geschäftsführer der
STEG und die Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel, Mitte
und Altona ging es mächtig rund auf den Wiesen und
Wegen. Zu den Angeboten zählten Boxen für Kids, ein
Geschicklichkeits- parcours, Hüpf- und Kletter- burgen, Rollrutschen
und Rollstuhlwettrennen, Torwand- schießen,
Schminkstände, Riesen-Legos und Bollerwagenspaß,
Volleyball und Boccia, Kisten- und Baumklettern, Wasserspiele
sowie Flohmarkt- und Infostände. Auf der Bühne
gegenüber dem U-Bahnhof präsentierten sich ver-schiedene
Kinderchöre und Tanzgruppen von Schulen
und Vereinen aus dem Stadtteil sowie Musikbands und
ein Kinderzirkus. Das Publikum war hellauf begeistert
von dem tollen Programm.
Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt,
denn so viel Action macht hungrig. Im Gastrozelt vom
Café Eins kam ein riesige Pfanne zum Einsatz, Standpunkt
Schanze brachte jede Menge Kuchen unters Volk
und auch die Grillfreunde kamen beim Jesus Center,
dem SC Sternschanze und der Villa Regenbogen auf ihre
Kosten. An den beiden Getränkeständen wurde zum
Selbstkostenpreis der Durst gelöscht. An den Zapfhähnen
standen sowohl Bezirkspolitiker aus dem 13er-Gremium
als auch Mitarbeiter der STEG. Die einzigen kommerziellen
Angebote an diesem Tag waren die beiden Gastrostände
vom Park und Lokma aus der Susannenstraße -
sonst wurde fast nur ehrenamtlich bei den Schanzenspielen
gearbeitet.
|