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Kein Nahverkehrszug sondern ein ganz neues Projekt des KOOP verbirgt sich hinter dem merkwürdigen Namen PROREGIO. Dabei geht es um die verbesserte Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe, die vom Amt für Schule und vom Amt für Jugend finanziert wird. Ab dem 21. Oktober 2002 machen die Schule Altonaer Straße und die sozialen Einrichtungen den Schülerinnen und Schülern ein Nachmittagsangebot, das sich wirklich sehen lassen kann. Zur Entwicklung dieser Angebote äußerten zunächst die Mitarbeiter der Einrichtungen, die Lehrer und die Schüler in drei Workshops, die von der STEG durchgeführt wurden, ihre Wünsche für ein zusätzliches Schulangebot. Aus diesen Wünschen ist das folgende Projekt entstanden. Im neuen Schulcafé der Schule Altonaer Straße wird es von Montag bis Donnerstag mittags ein Essensangebot geben, das vom Beschäftigungsprojekt Café Eins zubereitet wird. Am Freitag haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich selbst in die Küche zu stellen und zu kochen. Nach dem Essen kann gespielt oder die Hausaufgabenbetreuung in Anspruch genommen werden. Und wenn der Hunger gestillt ist und die Pflichten erledigt sind, geht es bis 16.30 Uhr nur noch um Sport, Spiel und Spaß. Denn jeden Tag wird es ein Angebot im sportlichen Bereich und weitere Angebote geben. So stehen beispielsweise Segeln, Fußball und Tanzen genauso auf dem Plan wie Computernutzung, Theater oder Malgruppen. Zielgruppe der Nachmittagsangebote sind die Klassenstufen fünf bis zehn. Die Schüler müssen nicht an diesen Angeboten teilnehmen, sondern sie dürfen teilnehmen, da es sich um ein freiwilliges Angebot handelt. Aber was ist denn nun das Besondere an PROREGIO, werden sich vielleicht einige Leser fragen? Neben der Schaffung von neuen altersgerechten Angeboten in den Nachmittagsstunden und der Sicherstellung eines regelmäßigen Mittagessens für die Schüler gibt es noch einige weitere sinnvolle Effekte des Projektes. So können aufgrund der unterschiedlichen Arbeitsaufträge von Schule und Jugendeinrichtungen verschiedene Synergieeffekte erzielt werden. Hierbei kann es um Berufsvorbereitung, Sprachkompetenzen, Sozialverhalten oder Kommunikation gehen. Wichtig ist dabei, dass die unterschiedlichen Partner in eine gemeinsame Struktur eingebunden werden: die Schule mit ihrem Lehrplan und Bildungsauftrag auf der einen Seite, die Jugendhilfe mit ihren sozialen Kompetenzen und vielfältigen Angeboten auf der anderen Seite. Die Zusammenarbeit dieser beiden Seiten soll dabei als gemeinsamer Bildungsauftrag verstanden werden. Auch die vorhandenen Ressourcen, wie zum Beispiel Räume und Equipment, können durch diese Zusammenarbeit effektiver genutzt werden. Platz für neue kreative Ideen oder die Weiterentwicklung von Projekten gibt es auch in Zukunft. Es steckt also viel drin in PROREGIO. Wir sind gespannt, was daraus noch wird. | |||
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Kontakt: Krimhild Strenger, Thema: Kinder & Jugendliche | |||
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