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![]() ![]() Tanzende Hundehaufen vor dem Schanzenbahnhof |
Sch..., was für eine KampagneÜberall und immer wieder gibt es Konflikte zwischen Hundehaltern und anderen Nutzern der öffentlichen Gehwege und Plätze. Die Ursache hierfür ist der Hundekot auf Bürgersteigen, Wiesen und Plätzen. Die Hinterlassenschaften sind eine tägliche Herausforderung nicht nur für Auge und Nase. Der Hund ist für seinen Besitzer von unschätzbarem Wert als treuer Freund, Seelentröster oder sogar als notwendiger Helfer. Aber gerade weil der Hund für viele Menschen so wichtig ist und er dadurch in relativ großer Zahl in den Städten lebt, treten zwangsläufig Konflikte auf. Um die auftretenden Probleme, für die der Hund kaum etwas kann, zu lösen, hat die STEG die "machsweg"- Kampagne gestartet. Nach dem Gesetz kann die nicht ordnungsgemäß entsorgte Hinterlassenschaft mit einer Geldbuße geahndet werden. Die STEG hat sich jedoch für einen anderen Weg zur Problembekämpfung entschlossen. Sie initiierte die "machsweg"- Kampagne gegen Hundekot (nicht gegen Hunde!!!), die vom 12. Juni bis zum 15. Juli im Schanzen- und Karolinenviertel durchgeführt wurde. Begleitend zu einer sehr provokativen Plakataktion gab es mehrere Sonderaktionen unter dem Slogan "Voller Beutel gegen Leckerli". Hierbei wurde jeder Hundefreund, der einen "vollen Beutel" mitbrachte mit einem Leckerli für den treuen Vierbeiner belohnt. Die Reaktionen auf die öffentlichkeitswirksame Kampagne waren sehr unterschiedlich. Von Beginn an waren die Hamburger Medien sehr an der "machsweg"- Kampagne interessiert. Bereits am Tag der Aufstellung der 140 Plakate im Stadtteil titelte die Hamburger Morgenpost "Die Schanze haut auf die Kacke - STEG startet Kampagne gegen Hundedreck im Quartier." Dieses Medieninteresse verstärkte sich während der Kampagne bis hin zur Berichterstattung im Internet (hamburg.de) und im Fernsehen (Hamburg 1). Die Resonanz unter den Bewohnern des Stadtteils war dagegen sehr unterschiedlich. Während viele Bewohner die Kampagne richtig gelungen fanden und gute Ideen zur Bekämpfung des Problems beisteuerten, gab es auch kritische Meinungen. Vielfach wurde sehr scharf kritisiert, dass die STEG Hetze gegen die ohnehin geplagten Hundehalter fördere und dass es wichtigere Probleme in der Schanze gäbe. Auch die Zerstörung von zahlreichen Plakatwänden muss wohl als eindeutige "Meinungsäußerung" gewertet werden. Um sich mit der Kritik an der Kampagne direkt auseinanderzusetzen, wurde zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 1. Juli eingeladen. Neben Vertretern der STEG diskutierten der Hamburger Tierschutzverein und die Stadtreinigung Hamburg mit Hundehaltern und betroffenen Bewohnern. Als Resümee kann festgehalten werden, dass eine Aufmerksamkeits-Kampagne allein nicht ausreicht, sondern entsprechende konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet werden müssen. In jedem Fall wurden das Bewusstsein in der Bevölkerung geschärft sowie die Aufmerksamkeit in der Schanze und darüber hinaus auf die Hundekotproblematik gelenkt. Die STEG wird daher an dem Thema dran bleiben. Ein nächster Schritt ist, betroffene Anwohner in der Fettstraße mit Hundehaltern zusammenzubringen, um gemeinsam nach Lösungen für diese Straße zu suchen. Interessierte haben auch weiterhin die Möglichkeit, über das Internet die Plakate zu bestellen oder direkt im Schanzenkieker-Büro in der Schanzenstraße zu erwerben. Zudem kann sich jeder im Internet unter www.machsweg. de zu dem Thema informieren und im dortigen Forum seine persönliche Meinung äußern. | |||
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Kontakt: Kai Osten, Projektkoordinator Schanzenkieker | |||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Telefon: +49 (40) 43 13 93-0
Telefax: +49 (40) 43 13 93 10
E-Mail: steg@steg-hh.de
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