Nachdem wir in der letzten
Ausgabe Vertreter von CDU
und Schill-Partei aus dem
neuen 13er-Gremium vorge-stellt
haben, kommen nun
Politiker von SPD, GAL und
FDP zu Wort.
Thomas Stölting SPD Hamburg-Mitte
Ich lebe seit 1987 mit ein paar
Unterbrechungen im Karolinenviertel.
Seit Beginn des Quartiersmanagements
bin ich Mitglied im
Ich lebe seit 1985 in Hamburg, mit
einer Unterbrechung: Nach der Wende
habe ich für zwei Jahre in Dresden
am Theater gearbeitet. 1997 wurde
ich für die SPD in die Bezirksversammlung
Hamburg-Mitte gewählt
und war bis zum Januar 2002 Vorsitzender
des 9er-Gremiums für das
Schanzenviertel. Außerdem bin ich
Vorsitzender der örtlichen SPD in
St. Pauli-Nord. Ich habe lange in
der Lippmannstraße gewohnt und
kenne das Schanzenviertel in- und
auswendig. Jetzt wohne ich immer
noch auf St. Pauli. Viele im Schanzenviertel
kennen mich - nicht zuletzt
aus dem Sanierungsbeirat.
Die Verlagerung
des FixSterns in die Lagerstraße
dient diesem Ziel. Nicht hinaus auf
Die Verlagerung des FixSterns habe
ich mit besonderem Nachdruck
betrieben. Ich kann sogar sagen,
dass ich der "Erfinder" dieser Forderung
bin. Anfangs stieß das bei den
anderen Parteien und beim Betreiber
des FixSterns auf eine breite Ablehnungsfront.
Inzwischen haben alle
eingesehen, dass es keine Alternative
zu dieser Lösung gibt. Manche tun
heute sogar so, als hätten sie nie
etwas anderes gesagt. Dennoch bin
ich mit dieser Entwicklung zufrieden,
weil sie der Vernunft entspricht. Jeder hat seinen Platz im Schanzenviertel,
deshalb soll der FixStern
auch nicht irgendwohin verlagert
werden, sondern nur an den Rand
des Viertels. Schade, dass die Sache
bisher am rechten Senat scheitert,
der nur den Hauptbahnhof im Blick
hat und die Stadtteile vergisst.
Die
Lebensader des Schanzenviertels
ist der Schulterblatt. Für dessen
Umbau habe ich mich mit vielen
anderen eingesetzt. Dass er wirklich
so schön wird, wie er jetzt wird,
habe ich mir dennoch nicht träumen
lassen. Es hat sich gelohnt, auf die
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Verwendung der richtigen Materialien
wie Gehwegplatten oder die
richtigen Laternen zu achten. Der
Schulterblatt ist mit Sicherheit der
schönste Boulevard weit und breit.
Thema
Sauberkeit: Die Schanzenkieker
sind ein voller Erfolg. Lange
haben wir dafür gekämpft, weil der
Kompetenzstreit auch hier katastrophale
Folgen hatte. Sauberkeit aus
einer Hand war unser Ziel. Das haben
wir erreicht. Doch nun steht die
Existenz wieder auf dem Spiel. Die
weitere Finanzierung ab 2003 ist
nicht gesichert. Also müssen wir
wieder kämpfen, für unser
Schanzenviertel.

Claudius Lieven
GAL Hamburg-Mitte
Ich
lebe seit 1987 mit ein paar
Unterbrechungen im Karolinenviertel.
Seit Beginn des Quartiersmanagements
bin ich Mitglied im
9er-, jetzt 13er-Gremium und habe
einige der Projekte, die dort angeschoben
wurden, mitbegleitet. Das
Schanzenviertel hat sich in den letzten
Jahren ziemlich verändert, es ist
lebhafter geworden und es ist stark
nachgefragt. Das hat positive Seiten -
mehr Arbeitsplätze und Innovation
im Viertel - aber auch Nachteile wie
steigende Preise und höhere Verkehrsbelastung.
Wir
wollen, dass die unterschiedlichen
Lebensstile von der Flora-Szene
bis zur New Economy im Viertel
ihren Platz haben können. Das
erfordert, Reibungsflächen zwischen
unterschiedlichen Gruppen und Nutzungsansprüchen
zu minimieren,
aber auch Unterschiedlichkeit aushalten
zu können. Die Verlagerung
des FixSterns in die Lagerstraße
dient diesem Ziel. Nicht hinaus auf
die grüne Wiese, sondern an eine
Stelle im Viertel, wo es etwas leichter
wird, mit der Szene umzugehen.
Wenn das Schulterblatt fertig umgestaltet
ist, wird man sehen müssen,
wie viele Cafés und Kneipen verträglich
sind, wenn man auch will, dass
die Anwohner irgendwann schlafen
können. Das Quartiersmanagement
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