SCHANZE 08 Quartiersmanagement
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QuartiersmanagementHamburgWohnungswirtschaft

Thomas Stölting

Claudius Lieven

Martin Scharlach

Thomas Stölting Wohnungsverwaltung Claudius Lieven Wohnungsverwaltung Martin Scharlach





Sanierung
Stadtteilentwicklung 13er-Gremium

Noch viel zu tun fürs Schanzenviertel!


Nachdem wir in der letzten Ausgabe Vertreter von CDU und Schill-Partei aus dem neuen 13er-Gremium vorge-stellt haben, kommen nun Politiker von SPD, GAL und FDP zu Wort.

Thomas Stölting
SPD Hamburg-Mitte

Ich lebe seit 1987 mit ein paar Unterbrechungen im Karolinenviertel. Seit Beginn des Quartiersmanagements bin ich Mitglied im Ich lebe seit 1985 in Hamburg, mit einer Unterbrechung: Nach der Wende habe ich für zwei Jahre in Dresden am Theater gearbeitet. 1997 wurde ich für die SPD in die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte gewählt und war bis zum Januar 2002 Vorsitzender des 9er-Gremiums für das Schanzenviertel. Außerdem bin ich Vorsitzender der örtlichen SPD in St. Pauli-Nord. Ich habe lange in der Lippmannstraße gewohnt und kenne das Schanzenviertel in- und auswendig. Jetzt wohne ich immer noch auf St. Pauli. Viele im Schanzenviertel kennen mich - nicht zuletzt aus dem Sanierungsbeirat.

Die Verlagerung des FixSterns in die Lagerstraße dient diesem Ziel. Nicht hinaus auf Die Verlagerung des FixSterns habe ich mit besonderem Nachdruck betrieben. Ich kann sogar sagen, dass ich der "Erfinder" dieser Forderung bin. Anfangs stieß das bei den anderen Parteien und beim Betreiber des FixSterns auf eine breite Ablehnungsfront. Inzwischen haben alle eingesehen, dass es keine Alternative zu dieser Lösung gibt. Manche tun heute sogar so, als hätten sie nie etwas anderes gesagt. Dennoch bin ich mit dieser Entwicklung zufrieden, weil sie der Vernunft entspricht. Jeder hat seinen Platz im Schanzenviertel, deshalb soll der FixStern auch nicht irgendwohin verlagert werden, sondern nur an den Rand des Viertels. Schade, dass die Sache bisher am rechten Senat scheitert, der nur den Hauptbahnhof im Blick hat und die Stadtteile vergisst.

Die Lebensader des Schanzenviertels ist der Schulterblatt. Für dessen Umbau habe ich mich mit vielen anderen eingesetzt. Dass er wirklich so schön wird, wie er jetzt wird, habe ich mir dennoch nicht träumen lassen. Es hat sich gelohnt, auf die
Verwendung der richtigen Materialien wie Gehwegplatten oder die richtigen Laternen zu achten. Der Schulterblatt ist mit Sicherheit der schönste Boulevard weit und breit.

Thema Sauberkeit: Die Schanzenkieker sind ein voller Erfolg. Lange haben wir dafür gekämpft, weil der Kompetenzstreit auch hier katastrophale Folgen hatte. Sauberkeit aus einer Hand war unser Ziel. Das haben wir erreicht. Doch nun steht die Existenz wieder auf dem Spiel. Die weitere Finanzierung ab 2003 ist nicht gesichert. Also müssen wir wieder kämpfen, für unser Schanzenviertel.



Claudius Lieven
GAL Hamburg-Mitte

Ich lebe seit 1987 mit ein paar Unterbrechungen im Karolinenviertel. Seit Beginn des Quartiersmanagements bin ich Mitglied im 9er-, jetzt 13er-Gremium und habe einige der Projekte, die dort angeschoben wurden, mitbegleitet. Das Schanzenviertel hat sich in den letzten Jahren ziemlich verändert, es ist lebhafter geworden und es ist stark nachgefragt. Das hat positive Seiten - mehr Arbeitsplätze und Innovation im Viertel - aber auch Nachteile wie steigende Preise und höhere Verkehrsbelastung.

Wir wollen, dass die unterschiedlichen Lebensstile von der Flora-Szene bis zur New Economy im Viertel ihren Platz haben können. Das erfordert, Reibungsflächen zwischen unterschiedlichen Gruppen und Nutzungsansprüchen zu minimieren, aber auch Unterschiedlichkeit aushalten zu können. Die Verlagerung des FixSterns in die Lagerstraße dient diesem Ziel. Nicht hinaus auf die grüne Wiese, sondern an eine Stelle im Viertel, wo es etwas leichter wird, mit der Szene umzugehen. Wenn das Schulterblatt fertig umgestaltet ist, wird man sehen müssen, wie viele Cafés und Kneipen verträglich sind, wenn man auch will, dass die Anwohner irgendwann schlafen können. Das Quartiersmanagement



Stadtplanung
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