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![]() ![]() Gebiet für das Quartiersmanagement |
Drogenhilfeeinrichtung soll umziehen: Ein FixStern, der sich bewegtDie Knoten auf Bezirksebene sind geplatzt: Zum einen geht das Quartiersmanagement für das Schanzenviertel in die nächste Runde - nachdem die Behörde für Bau und Verkehr / Amt für Stadterneuerung und Bodenordnung der Empfehlung des 13er-Gremiums vom Januar gefolgt ist, die Tätigkeit der STEG fortzusetzen. Auf diese Weise können die angeschobenen Projekte, etwa zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen oder im Bereich Arbeit und Ausbildung, weitergeführt und abgeschlossen werden. Zum anderen entschied das 13er-Gremium (siehe auch nächste Seite) im Februar einstimmig für eine Verlagerung der Drogenhilfeeinrichtung Fix-Stern. Damit ist aus Sicht des 13er-Gremiums die erste Hürde in Richtung einer Lösung genommen, die die STEG als Quartiersmanagerin schon im April 2001 im damaligen 9er-Gremium sowie im Stadtteil präsentiert hatte. Bei der Sitzung des 13er-Gremiums am 13. Februar 2002 skizzierte Martin Brinkmann, Projektleiter des Quartiersmanagements, zunächst die Kriterien, nach denen mehrere Alternativstandorte verglichen und geprüft wurden. Die Vorteile des neuen Standorts an der Ecke Lagerstraße / Schanzenstraße sind die Tatsache, dass es keine direkt angrenzende Wohnnachbarschaft gibt und keine benachbarten Spielplätze oder Schulen, das Vorhandensein eines breiten, derzeit wenig frequentierten Gehwegs und die kurze Wegeverbindung vom und zum Sternschanzen-Bahnhof. Bereits im Juni 2001 hatte das 9er-Gremium auf seiner letzten Sitzung vor der Hamburger Bürgerschaftswahl eine Entscheidung für diesen Standort getroffen, wenn auch gegen die Stimmen der drei damaligen CDU-Vertreter. Es gab damals lediglich eine grobe Kosteneinschätzung für den Bau eines Neubaus im Innenhof des Eckgrundstücks. Das Grundstück gehört der Stadt Hamburg, in dem vorhandenen Bauwerk sind Einrichtungen der Behörde für Soziales und Familie untergebracht. In der Zwischenzeit hat der Arbeitskreis Drogen, zu dem sich regelmäßig Vertreter der Polizei, der ehemaligen BAGS / heutigen Behörde für Umwelt und Gesundheit, des FixStern-Trägers freiraum e. V., der STEG sowie des Jesus Centers treffen, einen Vorschlag für die Gestaltung der Eingangssituation erarbeitet. Danach soll sich der Eingangsbereich in einem Halbrund zum Gehweg öffnen. Nachdem sich die drei CDU-Fraktionen mit einem gemeinsamen Antrag für den Standort ausgesprochen hatten, war der Weg frei für ein einstimmiges Votum aller anwesenden Mitglieder: Das 13-Gremium gab damit eine Empfehlung für die Verlagerung des FixSterns an die Ecke Lagerstraße / Schanzenstraße ab. Wie Herr Mülder, Vertreter der Innenbehörde, im 13er-Gremium sagte, hält er diesen neuen Standort für deutlich besser als den jet-zigen. Die Frage der Eingangssituation wird aus Sicht seiner Behörde aller-dings weiterhin kritisch beurteilt. Auch Herr Kamerahl, der die Behörde für Umwelt und Gesundheit vertrat, befürwortete den Vorschlag. Bevor es kein eindeutiges Signal aus dem Senat für die geplante Verlagerung gebe, werde seine Behörde jedoch keine konkreten Planungen beginnen oder andere Vorleistungen übernehmen. Wann mit dem Umzug des FixSterns zu rechnen ist, hängt nun von den Entscheidungen der beteiligten Fachbehörden ab. Die STEG geht davon aus, dass sich durch die Verlegung eine deutliche Verbesserung der Situation erreichen lässt, wenn gleichzeitig flankierende Maßnahmen erfolgen. Dazu gehören u. a. Verbesserungen im Wohnumfeld: Dunkle Gehwege sollen z. B. stärker beleuchtet, Hauseingänge können zusätzlich gesichert werden. Zu schmale Gehwege sollen verbreitert, Straßenflächen attraktiver gestaltet werden. So ließe sich die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern. Die STEG hat eine Studie über entsprechende Maßnahmen angefertigt und wird sie auf der nächsten Sitzung des 13er-Gremiums im März 2002 und dann am 25. März im Stadtteil vorstellen - gemeinsam mit Informationen und Erläuterungen zur aktuellen Standortentscheidung. | |||
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Kontakt: Martin Brinkmann (Projektleiter), Sabine Biermann (Öffentlichkeitsarbeit) für das Quartiersmanagement | |||
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