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 « zurück  Nr.06 / Index | 11.2001 | Seite 14   blättern » 


schanzenstraße

schanzenstraße, susannenstraße

Schanzenstraße: Die Gehwege sind zwar breit genug, doch es fehlt an Licht quartiersmanagement
Schanzenstraße/ Susannenstraße: Nutzungskonflikte und Enge werden bemängelt






Was ist der Arbeitskreis Drogen?
Um Lösungen für komplexe Probleme zu erarbeiten, müssen alle Beteiligten zusammen am Tisch sitzen:

Deshalb treffen sich auf Initiative der STEG seit März 2000 regelmäßig Vertreter der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS), des FixStern-Betreibers Freiraum e.V., der Polizei und des Jesus-Centers.

Der Arbeitskreis hat beispielsweise den Alternativstandort für die Drogenhilfeeinrichtung FixStern an der Lagerstraße/Ecke Schanzenstraße erarbeitet.

Drogen

Umgestaltung des öffentlichen Raums - bald mit besserem Gefühl im Viertel unterwegs?


Die Arbeitsgruppe Drogen beschäftigte sich in den vergangenen Monaten neben der Standortuntersuchung für den neuen FixStern im Schanzenviertel und dem Thema "Prävention + Aufklärung" auch intensiv mit dem Thema "Sicheres Wohnumfeld". Bei einer Untersuchung wurden offensichtliche Verbesserungsmöglichkeiten und Mängel im öffentlichen Raum - also auf Gehwegen und Straßen, Plätzen und Parks - aufgenommen und in der Arbeitsgruppe zu einem Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Untersucht wurde der gesamte "innere Bereich" des Schanzenviertels, d.h. die Straßenräume zwischen Schanzenstraße, Altonaer Straße und Stresemannstraße.

In Bezug auf das Thema Drogen, den Konsum und das Dealen im öffentlichen Raum - in dessen Zusammenhang diese Untersuchung erstellt wurde - können die Verbesserungsvorschläge nur begleitende Maßnahmen in einem Gesamtkonzept sein. Im Hinblick auf das immer wieder diskutierte Thema der Dealer bzw. des Dealens im öffentlichen Raum, werden Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds, wie sie hier vorgeschlagen werden, lediglich zu einer Milderung, nicht aber zur Lösung der Problematik führen. Maßnahmen, wie z. B. eine bessere Beleuchtung der Gehwege, eine bessere Übersichtlichkeit von potenziellen Angsträumen wie vor dem S-Bahnhof, eine Verminderung von unübersichtlichen Nischen etc. können Möglichkeiten sein, um unter jetzigen Gegebenheiten das Sicherheitsempfinden und die Aufenthaltsqualität und damit die Nutzbarkeit des öffentlichen Raums zu steigern.

Durch die im Folgenden grob dargestellten Maßnahmen wird eine Verbesserung der Situation im öffentlichen Raum erwartet. Damit sollen vorhandene Beschwerdelagen aus dem Quartier und Bedenken zum neuen Standort der Drogenhilfeeinrichtung FixStern in der Lagerstraße aufgefangen werden. Denn für den neuen Standort werden Begleitmaßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen der offenen Drogenszene gefordert. Dies sind die Räume mit dem dringendsten Handlungsbedarf:

-- Für den Straßenraum Sternschanze einschließlich der U- und S-Bahn-Eingänge fordert der Arbeitskreis Drogen ein Gesamtkonzept. Die Gestaltung der Grün- und Platzflächen, die bessere Beleuchtung der Flächen und die gestalterische Aufwertung des Gesamtbereichs sollten Inhalt dieses Konzeptes sein.

-- Für die Schanzenstraße wird insgesamt eine Verbesserung der Beleuchtungssituation gefordert. Außerdem sollen die zum Teil sehr schmalen Gehwegflächen verbreitert und neu gestaltet werden. Die von der Volkshochschule geforderten baulichen Veränderungen aufgrund der Verlagerung des FixSterns in die der VHS gegenüberliegende Lagerstraße (wie z. B. die Verlegung des VHS-Haupteingangs und die Einrichtung einer Pförtnerloge) sollen geprüft werden und im Rahmen der Standortklärung für den neuen FixStern Berücksichtigung finden.

-- Im Bereich Susannenstraße, Bartelsstraße und Rosenhofstraße sollte die Beleuchtung verbessert werden. Außerdem sollen die Gehwege in Teilbereichen auf die Möglichkeit einer Verbreiterung geprüft werden.

-- Für all diese Bereiche gilt außerdem, dass hier - wenn Nutzungskonflikte in den Hauseingangsbereichen vorliegen - Mittel bereitgestellt werden sollen, um Lösungen (z. B. Beleuchtung, Bewegungsmelder etc.) mit den MieterInnen und EigentümerInnen zu erarbeiten.

-- Die Eingangssituationen zum Flora-Park erscheinen der Arbeitsgruppe als unbefriedigend. Hier sollen für alle drei Eingänge gestalterische Aufwertungen vorgenommen werden. Auch im Bereich der Beleuchtung bedarf es hier der

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