

Thomas Stölting

Elisabeth Will
Was ist das 9er-Gremium?
Das 9er-Gremium setzt sich aus je drei
Vertretern der drei Fraktionen (SPD, CDU
und GAL) in den Bezirksversammlungen
Altona, Mitte und Eimsbüttel zusammen.
Seit den Wahlen am 23. September 2001
hat es sich noch nicht neu konstituiert.
In dem Gremium sollen sich, über die
Bezirksgrenzen hinweg, die Politiker über
die künftige Entwicklung des Schanzenviertels austauschen und nach Möglichkeit Konsens über das Vorgehen herstellen.
Die Protokolle der öffentlichen Sitzungen
des 9er-Gremiums können abgerufen
werden unter: Materialien.
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9er-Gremium |
Die Arbeit für das Schanzenviertel fortsetzen
Thomas Stölting
Vorsitzender des 9er-Gremiums und
SPD-Abgeordneter im Bezirk Hamburg-Mitte
Es tut sich etwas im Schanzenviertel. Anfang September wurde mit dem Umbau des Schulterblatts begonnen. Stück für Stück wird die Lebensader des Schanzenviertels nun attraktiver. Besonders die breiteren Bürgersteige und der Platz im oberen Teil werden allen gefallen.
Das gemeinsame 9er-Gremium der drei Bezirke Mitte, Altona und Eimsbüttel hat vieles in Bewegung setzen können. Die Bezirksgrenzen trennen das Schanzenviertel nicht mehr, sondern verbinden. Weil wir uns auf gemeinsame Lösungen für den Stadtteil verständigt haben. Auf seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien bestand große Einhelligkeit darüber, dass die erfolgreiche Arbeit des 9er-Gremiums und des Quartiersmanagements durch die STEG fortgesetzt werden sollen. Vieles ist angestoßen, Beschlüsse sind gefasst, aber noch nicht alles ist umgesetzt worden, und manches muss auch noch geklärt werden. Die Einschätzung geht dahin, dass wir sicher noch bis zum Jahr 2003 brauchen werden, um Lösungen für die zentralen Fragen zu erreichen.
Ein Beispiel: Die drei Bezirke haben sich auf eine Verlagerung des Gesundheitsraums "FixStern", der bekanntlich mitten im Wohngebiet am Schulterblatt liegt, an den Rand des Schanzenviertels verständigt. Das 9er-Gremium hat dies im Frühsommer beschlossen. Wir haben uns gemeinsam auf einen neuen verträglicheren Standort verständigt. Jetzt muss die Umsetzung dieses Beschlusses erfolgen. Das geht leider nicht über Nacht. Dennoch: Nachdem jahrelang keine Lösung in Sicht war, hat das 9er-Gremium sie gemeinsam mit dem Quartiersmanagement der STEG gefunden. Eine echte Entlastung ist in Sichtweite gerückt. Jetzt muss der Beschluss noch umgesetzt werden.
Das Parkproblem ist zu lösen. Die Situation von Haushalten mit Kindern muss verbessert werden. Die Themen Sauberkeit und Stadtteilpflege, wie sie mit der Einrichtung der "Schanzenkieker" bereits angegangen wurden, müssen weiter verbessert werden. Und, und, und ... |
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Zwei Vorraussetzungen sind dafür erforderlich:
1. Das Quartiersmanagement läuft am 31. Dezember aus. Es muss verlängert werden bis in das Jahr 2003.
2. Das 9er-Gremium muss seine Zusammensetzung und seine Arbeitsweise den neuen politischen Verhältnissen seit den Hamburger Wahlen anpassen. Jede Fraktion in den drei Bezirksversammlungen muss vertreten sein: Aus dem 9er-Gremium wird ein 13er-Gremium.
Die Chancen, die zentralen Fragen bis zum Jahr 2003 zu lösen, sind denkbar gut. Jetzt kommt es darauf an, die erfolgreiche Arbeit über Partei- und Bezirksgrenzen hinweg fortzusetzen. Damit die im Schanzenviertel liegenden Chancen nicht nur zum Teil realisiert werden, sondern komplett.
Elisabeth Will
Mitglied des 9er-Gremiums und bis zur
Wahl CDU-Abgeordnete in der Bezirksversammlung Altona
Das Schanzenviertel ist nach wie vor ein Problemgebiet, für das noch viel getan und erreicht werden muss. Die bisherige Arbeit der STEG als Quartiersmanagerin und des 9er-Gremiums aus Parteien-Vertretern der drei beteiligten Bezirke hat schon manche Verbesserungen gebracht, auf denen aufgebaut werden kann und muss in weiterhin gemeinsamer Anstrengung.
Ob dies mit den bisherigen Strukturen geschehen soll oder ob neue Wege gefunden und gegangen werden, die zu guten und tragbaren Lösungen für das Schanzenviertel führen, lässt sich heute noch nicht sagen. Diese Weichenstellung sollten alle dem neuen Senat überlassen, um nach dessen Entscheidung dann zügig an die Arbeit zu gehen und gemeinsam zukunftsfähige Grundlagen für die Entwicklung des Schanzenviertels zu schaffen. |
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