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![]() ![]() Hier kann man bald die Wand hochgehen: Bunker im Flora-Park des Bunkers könnten wie diese Boulderwand gestaltet werden |
Matterhorn im Flora-Park - Kein Projekt für Menschen mit Höhenangst!Noch in diesem Jahr sollen die Bunkerfassaden im Flora-Park als Kletterwand genutzt werden. Dieses Angebot, im Sommer 2000 von Jesus-Center e.V., Gemeindejugendwerk und der STEG gemeinsam entwickelt und von Martin Legge als geübtem Kletterer begleitet, könnte damit zu einer neuen Attraktion für große und kleine Kletterfreunde im Schanzenviertel werden. Nachdem sich die im vergangenen Jahr intensivierten Nutzungsangebote für Kinder und Jugendliche im Flora-Park etabliert haben, ist die Idee entstanden, etwas in Hamburg fast Einzigartiges in der Schanze zu etablieren: Eine Kletterwand am alten Bunker als neue Attraktion im Flora-Park. Für Anfänger wird die Wand in Teilbereichen nur zwei Meter hoch und ständig nutzbar sein. Für die etwas Mutigeren und Klettererfahrenen wird die Wand in Teilbereichen sogar bis zu 20 Meter hoch und nur unter Anleitung nutzbar sein. Das Kletterangebot soll in drei Bereiche aufgeteilt werden, die zum Großteil in Selbsthilfe realisiert werden sollen. An der Bunkerfassade zur Lippmannstraße und zur Grünfläche ist jeweils eine Kletterroute vorgesehen: die Toprope- oder Vorstiegskletterwand. Diese Kletterrouten gehen in die Höhe bis cirka 20 Meter und werden ungefähr drei Meter unter der Dachbrüstung des Bunkers enden. Diese Routen dürfen nur mit Betreuung und einer Seilsicherung beklettert werden. Wenn keine Betreuung gewährleistet ist, wird der Einstieg in diese Kletterrouten durch abschließbare Klapptüren verhindert, um eine Gefährdung durch unsachgemäße Benutzung zu verhindern. Die ungewöhnlichen und spektakulären Aussichten, die sich von dieser Wand aus über das Schanzenviertel bieten, sind ein besonderer Reiz des Projektes. Mit relativ einfachen Mitteln und zu verhältnismäßig niedrigen Herstellungskosten soll hier eine neue Attraktion geschaffen werden. An der Ostfassade des Bunkers ist eine sogenannte Boulderwand vorgesehen. Diese Wand soll überwiegend zum Querklettern genutzt werden. Sie wird dauerhaft zugänglich sein, da sie mit einer Höhe von ungefähr zwei Metern keiner Sicherung bedarf. Die Boulderwand stellt eine wichtige Ergänzung zur Vorstiegskletterwand dar, da sie dauerhaft Übungsmöglichkeiten für alle interessierten Kletterer bietet. Hier können auch Anfänger ohne Angst vor der Höhe eine Grundsicherheit beim Klettern erzielen. Außerdem ist hier im Gegensatz zum alleinigen Klettern auf der Vorstiegskletterwand die Arbeit mit Gruppen möglich. Kletter-Neulinge können sich so gegenseitig unterstützen. Ergänzend zu diesen beiden Kletterwänden wird rund um den Bunker ein Kletterpfad eingerichtet. Hier soll auf einer Art Trimm-Dich-Pfad beschrieben werden, wie Kletterinteressierte durch einfache Übungen zum Beispiel ihr Gleichgewicht oder spezielle Klettergriffe trainieren können. Ziel der Projektbeteiligten ist es, das Kletterangebot nach Möglichkeit weitestgehend in Selbsthilfe und unter Beteiligung der späteren Nutzer umzusetzen. Damit ab Sommer auch Anfänger die Kletterwand nutzen können, gibt es für Interessierte aus dem Stadtteil schon jetzt die Möglichkeit, an einem zweitägigen 'Basiskurs Klettern' teilzunehmen. Die Kurse werden von dem erfahrenen Kletterer Martin Legge durchgeführt, der an der Entwicklung der Kletterwand im Flora-Park beteiligt ist. Mit einer Einführung ins Klettern und Sichern sowie Grundkenntnissen der Materialkunde qualifiziert der Kurs zum eigenständigen Klettern an der Bunkerwand. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Kurse finden im MERIDIAN-Eppendorf in der Quickbornstraße 26 statt und kosten 90,- DM Teilnahmegebühr. Anmeldeformular downloaden, ausdrucken, abschicken!
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Kontakt: Steffen Voss, STEG | ||||||||||||||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Telefon: +49 (40) 43 13 93-0
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