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![]() ![]() ![]() Im Schnittstellenprojekt ist Musik drin: und Kinder... |
Chancen im Schanzenviertel - Ein Schnittstellenprojekt für die SchanzeEnde 1999 hat die Hamburger Bürgerschaft den Willen zum Ausdruck gebracht, Hilfen zur Erziehung gebietsbezogen zu bündeln und zu sogenannten Schnittstellenprojekten zusammenzuführen. In einem Schnittstellenprojekt sollen Träger der Hilfen zur Erziehung, Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Allgemeine Soziale Dienst mit dem Ziel zusammenarbeiten, Hilfen zur Erziehung in einem sogenannten Sozialraum zu vermeiden, bzw. den Zeitraum dieser Leistungen zu verkürzen. Vom Amt für Jugend wurden in der Folge 16 Sozialräume in Hamburg festgelegt - eines davon ist das Schanzenviertel. Alle Projekte sollen wissenschaftlich begleitet und nach zwei Jahren ausgewertet werden. Schnittstellenprojekte sollen sich auf die Menschen und auf die Sozialräume, in denen sie leben, beziehen. Ziel ist es, tragfähige und übertragbare Strukturen über die Projektphase hinaus zu schaffen. Für die zweijährige Projektphase werden Haushaltsmittel in Höhe von 5,6 Millionen DM zur Verfügung gestellt. Diese Chance für das Schanzenviertel haben die Einrichtungen für Kinder- und Jugendarbeit, die Schulen und die drei Bezirke ergriffen und am 12. März 2001 das gemeinsame Projekt 'Kooperationsverbund stadtteilbezogene Familienförderung' beantragt. In vier vielversprechenden Teilprojekten soll bezirksübergreifend gemeinsame Präventionsarbeit im Stadtteil in Hinblick auf Verkürzung bzw. Vermeidung von Hilfen zur Erziehung geleistet werden. Sport: Kinder und Jugendliche, die nicht in der Lage sind, sich in Gruppen zu bewegen und daher aus den Regeleinrichtungen und Vereinen herausfallen, sollen die Chance bekommen, die Bewegung in Gruppen zu erlernen und Erfolgserlebnisse zu haben, wo es sonst nur Misserfolge gibt. Hierdurch soll erreicht werden, dass sie Regeleinrichtungen wieder ohne 'Bauchschmerzen' besuchen können. Verschiedene Einrichtungen wollen auch in Hinblick auf räumliche und personelle Kapazitäten kooperieren. Beschäftigung: Jugendliche, die auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt schwer zu vermitteln sind, sollen die Möglichkeit bekommen, unkompliziert in die Welt der Arbeit einzusteigen. Daher sollen diese Jugendlichen in einem sogenannten Tagelöhnerprojekt unter Anleitung kochen und kellnern können. Ihre Bezahlung erfolgt sofort nach geleisteter Arbeit (im Tagelohn). Die Vermittlung der Jugendlichen könnte über Schulen und Jugendgerichtshilfe erfolgen. Essenabnehmer könnten u.a. auch die Schulen sein, zum Beispiel für einen pädagogischen Mittagstisch. Familienförderung: Hier sollen Eltern mit Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter angesprochen werden. Für die unterschiedlichen Problemlagen der Eltern und Kinder sollen Kompetenzen verschiedener Fachkräfte frühzeitig in einem offenen und niederschwelligen Angebot zusammengeführt werden. Im Mittelpunkt soll die Aktivierung individueller Ressourcen von Eltern und Kindern stehen. Schule: Die Werkstatt #Jugendhilfe und Schule' will das Ziel verfolgen, Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen aus schulischen und außerschulischen Angeboten zu vermeiden. Da Kinder lernen und dazu gehören wollen, soll verhaltensauffälligen Kindern in der Schule schon frühzeitig ein spezielles Angebot gemacht werden, um der Verfestigung von Außenseiterhaltungen entgegenzuwirken. Ob und wie sich das Amt für Jugend hinsichtlich der beantragten Projekte entschieden hat, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Wir drücken dem Kooperationsverbund Schanze alle Daumen! | |||
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Kontakt: Krimhild Strenger, STEG (Thema: Kinder und Jugendliche) | ||||
http://www.schanzen-info.de
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