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Der Sportplatz am Bahnhof



Die Schanzenkids bleiben am Ball

Völlig ausgebucht: Der Sportplatz am Bahnhof 'Der Platz hat eine Menge Pfützen, die einem das Spiel vermiesen' Egal wo - die
Schanzenkids bleiben
am Ball
Sport

Die Schanze mal ganz sportlich


Im vergangenen Jahr hat die STEG im Auftrag der Stadtentwicklungsbehörde ein sanierungsvorbereitendes Gutachten für einen Teil des Schanzenviertels erstellt, der auch den Schanzenpark und sein Umfeld umfasst. Ein Ergebnis der Bestandsaufnahme war, dass den Kindern und Jugendlichen aus dem Viertel offene Spiel- und Sportmöglichkeiten fehlen. Deutlich wurde auch, dass das Image des Schanzenparks zwar angekratzt ist, es in dessen Umfeld aber eine Reihe von Vereinen und Initiativen gibt, die sich ganz bewusst an der Sternschanze niedergelassen haben, weil es ihnen hier gefällt. Sie machen spielerische, sportliche, soziale und kulturelle Angebote für Jung und Alt. Und sie wollen mehr als nur am Ball bleiben ...

Vom S-Bahnsteig Sternschanze hört man täglich ab nachmittags die Rufe vom Sportplatz gegenüber. Bei jedem Wetter wird hier Fußball gespielt, und zwar von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen. Drei Vereine sind auf dem Grandplatz zu Hause, weitere Teams nutzen den Platz für ihren Spielbetrieb. Der Platz ist völlig ausgebucht und das kleine Umkleidehaus platzt aus allen Nähten. Besonders am Wochenende, wenn hier ein Spiel auf das andere folgt. Da muss dann sogar das Duschen organisiert werden. Aus Platzmangel werden die Geräte in Containern neben dem Gebäude gelagert. Und wenn es wie aus Eimern regnet, kann der SC Sternschanze mit seinen Kinder- und Jugendgruppen nur unter das Vordach des Umkleidehauses ausweichen, da er über keine Vereinsräumlichkeiten verfügt. Dennoch plant der stetig wachsende Sportverein, seine Angebotspalette insbesondere für Kinder und Jugendliche auszuweiten sowie weitere offene Sportangebote zu schaffen. Dabei sucht er immer wieder die Kooperation mit dem Stadtteil.

In 2000 wurde ein Planungsprozess begonnen, der auf die vorhandenen Engpässe sowie den wachsenden Bedarf reagiert. Gemeinsam mit der Stadtentwicklungsbehörde, dem Bezirk Eimsbüttel, zwei Planungsbüros und dem SC Sternschanze wurden Ideen gesammelt, die den Bau eines größeren Sporthauses, die Schaffung eines zusätzlichen Kleinspielfeldes und die Einrichtung von frei zugänglichen Sport- und Spielangeboten, z.B. eine Streetballanlage oder ein multifunktionales Sandfeld, vorsehen. Zur Zeit prüft das Bezirksamt, wo das Kleinspielfeld untergebracht werden könnte. Es wird angestrebt, diese Planungen mit denen des Aktionskreis JA-Markt zu koordinieren. Der Aktionskreis, der im Kiosk an der Sternschanze aktiv ist und hier unmittelbare sowie unbürokratische Sozialarbeit leistet, setzt sich schon seit längerem für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ein.

Und weiter drin im Park? Hier gibt es Spielplätze für Kinder, Flächen für Picknick und Poeten, ein Haus für Stadtteilkultur mit Café und noch einen weiteren Sportplatz. Dennoch wird der Schanzenpark offenbar von vielen Menschen aus dem Viertel gemieden. Zu negativ haben die Medien über den Park und das, was darin angeblich passiert berichtet und so zur Verunsicherung der BewohnerInnen beigetragen. Obwohl die Polizei keine erhöhte Kriminalität im Park verzeichnet, fühlen sich hier viele unsicher. Daher möchte die STEG den Schanzenpark wieder stärker als positives Potential im Stadtteil in das Bewusstsein der BewohnerInnen rücken. Hierfür soll an einem Samstag im Sommer 2002 der Park vor allem den Kindern und Jugendlichen aus dem Schanzenviertel und dem Sport gehören. Denn mit seinen öffentlichen Sport-, Spiel- und Grünflächen bietet er die idealen Rahmenbedingungen für ein großes Sport- und Spielfest für Schanzenkids. Das Fest im kommenden Jahr soll als Initialzündung für eine zukünftig jährlich stattfindende Veranstaltung wirken. Mit den Vorbereitungen wird bereits in diesem Jahr nach den Sommerferien begonnen.



Barbara KayserJulia Dettmer   Kontakt:
STEG Stadtteilbüro
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talk (040) 43 19 06 47
talk (040) 43 19 06 48
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