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![]() ![]() ![]() Kinder haben was zu sagen der Kids entstanden |
Kinder haben was zu sagen - Erwachsene hören zuUnter diesem Motto nahmen am 11. Oktober 2000 cirka 80 Schanzenkids an der Foto-Klicken-Aktion im Schanzenviertel teil. In kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Kameras und begleitet von BetreuerInnen und LehrerInnen aus den beteiligten Einrichtungen zogen sie an diesem Tag durch das Viertel und dokumentierten alles, was ihnen wichtig ist. Im Anschluss gaben die 10-12jährigen Kinder den Erwachsenen bei Saft und Kuchen Interviews. Unverblümt taten sie dabei ihre Meinung über das Viertel kund. Viele Bildunterschriften unter den in dieser Ausgabe abgedruckten Bildern, die bei der Aktion entstanden sind, dokumentieren die Aussagen der Kinder. Vor der Aktion war die Erwartung vieler Erwachsener, dass die Kinder konkrete Dinge benennen, die Ihnen auffallen. Zum Beispiel, dass eine Schaukel schon lange kaputt ist und repariert werden müsste. Doch die Kinder sehen ihr Schanzenviertel viel umfassender. Ihnen geht es auch um die großen Themen, die das gesamte Viertel betreffen. Dazu gehören zum Beispiel der Müll, die Drogenproblematik, der Verkehr sowie die Spiel- und Sportplätze. Bezirksgrenzen interessieren die Kids dabei gar nicht. Die Ergebnisse der sehr lebhaften Foto-Klicken-Aktion wurden anschließend mit Unterstützung der Kinder aufbereitet. Gemeinsam wurden Fotos ausgesucht, die für das Schanzen-Duo - ein Spiel ähnlich dem Memory-Prinzip - in Frage kamen. In diesem Spiel gibt es nicht zwei jeweils identische Motive, die entdeckt werden müssen, sondern zwei Motive, die in Beziehung zueinander stehen, z.B. Hund und Hundehaufen, Altpapier und Wertstoffcontainer. Das Schanzen-Duo gibt an die Kinder spielerisch Informationen über ihren Stadtteil und ihre Handlungsmöglichkeiten weiter. Außerdem erfahren die Kinder, dass ihre Meinungen ernst genommen werden. Die Realisierung dieses Spiels war nur möglich, weil die Aktion sehr engagierte Unterstützer hatte. So bearbeitete der Grafiker Stefan Alsen die Fotos der Kinder unentgeltlich. Das Layout für die beiliegende Spielanleitung wurde ebenfalls unentgeltlich von der Grafikerin Angelika Scholz gemacht. Und die Druckerei Dunz-Wolff druckte das Spiel für einen sehr günstigen Preis. Das fertige Spiel wurde an viele Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Schanze verteilt. Viele Kinder stürzten sich sofort auf das Schanzen-Duo und erkannten ihre Fotos und ihr Viertel wieder. Manche entdeckten beim Spielen, dass nicht alle Spiele ganz vollständig waren. Da wir die Karten eigenhändig verpackt haben, kann es bei 45 Paaren schon mal passieren, dass manches doppelt eingepackt und anderes vergessen wurde. Bei der STEG am Schulterblatt können aber Ersatzkarten abgeholt werden. Die Verpackungen gab es übrigens günstig über Oltmann Druck, die auch die dazugehörige Spielan-leitung preiswert gedruckt haben. In dieser Spielanleitung sind alle 45 Schanzen-Duos dokumentiert. Zusammen mit den Kommentaren der Kinder sowie Tipps und Hinweisen von uns, damit sich die Kinder in ihrem Viertel noch besser zurechtfinden. Andere Kinder konnten erstmal nichts mit dem Spiel anfangen oder fanden es zu schwierig. Doch zum Glück gibt es in den Einrichtungen engagierte BetreuerInnen, die das Schanzen-Duo mit den Kindern spielen. Und dann macht es Spaß - vor allem, wenn die Erwachsenen verlieren, da die Champions in Sachen Memory ja bekanntlich die Kinder sind. Bei der STEG ist das Schanzen-Duo gegen eine Spende erhältlich. Einige haben von diesem Angebot auch schon Gebrauch gemacht. Die Spenden gehen an den BaSchu, der das Geld für die Instandhaltung des Spielplatzes gut gebrauchen kann. Bisher kamen 290,- DM zusammen. Wir möchten uns hier nochmals bei allen Kindern und bei den vielen Sponsoren bedanken. Und natürlich auch ein Dankeschön an die Sanierungsbeiräte, die Geld aus den Verfügungsfonds dazugegeben haben und an die STEB für die Unterstützung. | |||
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Kontakt: Krimhild Strenger, STEG | |||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Telefon: +49 (40) 43 13 93-0
Telefax: +49 (40) 43 13 93 10
E-Mail: steg@steg-hh.de
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