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![]() ![]() ![]() In dieser Zeitung sagen Schanzenkids, was ihnen im Stadtteil gefällt... stinkt |
Junge Blicke auf die SchanzeDas Schanzenviertel ist nicht nur ein sehr lebendiges Viertel, das ständig in Bewegung und Veränderung ist. Die Schanze ist auch ein junger Stadtteil. Hier leben und arbeiten viele junge Menschen. Und auch viele ältere Bewohner sind jung geblieben. Im Rahmen des Quartiersmanagements arbeiten wir besonders intensiv mit den ganz jungen Bewohnern zusammen: den Kindern und Jugendlichen. Besonders diese Gruppe hat oft keine Lobby wenn es darum geht, ihre Interessen zu vertreten. Aber sie haben jede Menge Ideen und Wünsche für ihren Stadtteil. Und jede Menge kritische Anmerkungen zum Verhalten der Erwachsenen. Wir haben daher Kinder und Jugendliche gebeten, diese Ausgabe der SCHANZE mitzugestalten. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge zu erzählen und ihre Wünsche an die weitere Entwicklung des Schanzenviertels kundzutun. Unabhängig vom Alter wird das Thema Drogen kontrovers diskutiert. Und dies ja nicht nur im Schanzenviertel, wie die aktuellen Standort-Debatten in der ganzen Stadt zeigen. Mit der Suche nach einem neuen Standort für den FixStern werden intensive Bemühungen unternommen, die Situation in der Schanze zu entspannen und die Belastungen für alle Beteiligten zu reduzieren. Derzeit sieht es so aus, als wäre eine Verlagerung des FixStern an die Lagerstraße die bestmögliche Lösung. Neben der Verlagerung der Drogenhilfeeinrichtung sind aber begleitende Maßnahmen wie zum Beispiel die Gestaltung des Umfeldes oder Aktionen zur Prävention und Aufklärung mindestens genauso wichtig. Daher werden auch diese Aufgaben von uns in Angriff genommen. Auch das Thema Müll und Dreck im Viertel bleibt ein Dauerbrenner. Die meisten Kinder kapieren nicht, wieso viele Erwachsene ihren Müll eher auf die Straße als in die Mülltonnen werfen. Sie sind genervt von dem Anblick wilder Müllkippen und stinkender Hundehaufen. Und mit dieser Meinung sind die Kinder nicht alleine, denn auch viele Erwachsene beschweren sich regelmäßig bei den Schanzenkiekern über Dreckecken, rumliegende Einkaufswagen und verschmutzte Grünflächen. Bei diesem Thema sind daher alle BewohnerInnen aufgefordert, mitzumachen und aktiv zu werden. Von großer Bedeutung für die Stadtteilentwicklung sind die Schulen. Daher unterstützen wir zum Beispiel die Schule Altonaer Straße auf ihrem Weg zur Stadtteilschule. Und wir helfen auch den anderen Schulen bei der Planung und Realisierung von Projekten. Immer wieder stellen wir dabei fest, dass es an Ideen bei den Schülern und Lehrern nicht mangelt. Leider dauert die Umsetzung der Projekte manchmal länger, als sich die Beteiligten wünschen. Aber es gibt immer wieder positive Neuigkeiten von den Schulen zu vermelden, über die wir auch in dieser Ausgabe berichten. Ganz aktuell ist die Chance auf ein sogenanntes Schnittstellenprojekt für die Schanze. Mit diesem neuen Modellprojekt besteht voraussichtlich die Möglichkeit, in den kommenden zwei Jahren innovative Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestellungen für Kinder, Jugendliche und Eltern anzubieten. Um mehr über die Situation und die Meinungen von Haushalten mit Kindern im Stadtteil zu erfahren, führen wir zur Zeit eine Befragung solcher Haushalte durch. Wer daran noch teilnehmen möchte, kann sich gerne bei uns melden. Über die Ergebnisse der Befragung und die Schlussfolgerungen werden wir im Herbst berichten. Zum Verkauf der Alten Flora sei an dieser Stelle nur folgendes angemerkt: Wir sind weiter offen für eine gute Nachbarschaft und hoffen, dass es auch in Wahlkampfzeiten gelingt, gemeinsam etwas für den Stadtteil zu tun, statt in überkommenen Konfrontationen zu verharren.Unsere Gesprächsbereitschaft nach allen Seiten bleibt jedenfalls unverändert bestehen. | |||
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Kontakt: Martin Brinkmann (Projektleiter), Stefan Kreutz (Öffentlichkeitsarbeit) für das Quartiersmanagement | |||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
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