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Schanzenkieker - Logo

Schanzenkieker - Team

Dem Müll die Zähne zeigen Gruppenbild mit Senator: Das gutgelaunte Schanzenkieker-Team beim offiziellen Startschuß
Stadtteilpflege

Schanzenkieker jetzt auch in der Schanze


Früher als erwartet, schon im Oktober und nicht erst zu Beginn des nächsten Jahres, nehmen die Schanzenkieker ihre Arbeit nun auch im südlichen Teil des Schanzenviertels auf. Seit Juni sind sie bereits täglich im Karoviertel unterwegs.

Ende September hat aus diesem Anlaß die offizielle Eröffnung des Schanzenkieker-Büros in der Schanzenstraße 35 stattgefunden. Unter großer Beteiligung von Presse, Hörfunk und Fernsehen gab Umweltsenator Alexander Porschke den offiziellen Startschuß für das Stadtteil-Pflegeprojekt. Mitglieder des 9er-Gremiums waren bei dieser Veranstaltung ebenso anwesend wie die Leitung der Hamburger Stadtreinigung und der Stadtteilreinigungsgesellschaft STR sowie Vertreter von Standpunkt.Schanze. "Ich möchte nicht, daß sich die Leute hier vernachlässigt fühlen. Der Müll ist eine Erscheinungsform der Unordnung", so der Senator bei dieser Veranstaltung.

Einen Tag nach der Eröffnung fand auch der erste Schanzenkiekertreff für das Karolinenviertel statt. Hier haben die Bürger zukünftig die Möglichkeit, direkt mit den Verantwortlichen für die Reinigung zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit können sie loswerden, wo es gut läuft, wo es besser gemacht werden könnte und was noch angegangen werden sollte. Auch für den Bereich des südlichen Schanzenviertels wird ein solcher regelmäßiger Treff in Kürze eingerichtet.

Anläßlich des offiziellen Startschusses für das Projekt ist auch das neue Schakie-Logo der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Ein Hai und eine Mülltonne sind ab sofort das Erkennungsmerkmal für die SCHAnzenKIEker und alle damit verbundenen Aktionen und Veranstaltungen. Unter der telefonischen Hotline 43 27 44 06 können zudem die Schanzenkieker jederzeit erreicht und Hinweise auf Müllecken oder Anregungen für die weitere Arbeit gemeldet werden.

Die Büroeröffnung und der erste Schanzenzenkiekertreff markieren nur eine vorläufige, wenn auch sehr wichtige Etappe der Strecke, die in den letzten vier Monaten zurückgelegt wurde. Denn bereits Anfang Juni begann das Pilotprojekt im Karolinenviertel. Hier sollte ausprobiert und geübt werden sowie erste Erfahrungen gesammelt werden. Seitdem hat sich eine Menge getan und weiterentwickelt. Erfolgte anfänglich die Reinigung durch drei Mitarbeiter der Stadtteilreinigungsgesellschaft STR, so arbeiten dort mittlerweile fünf Leute. Und diese bunt gemischte Gruppe aus aller Herren Länder leistet ganze Arbeit. In etwas mehr als drei Monaten haben sie es tatsächlich geschafft, das Karoviertel etwas sauberer zu bekommen.

Dies bestätigen auch die positiven Rückmeldungen von den Anwohnern, die morgens nicht mehr aus der Tür direkt in den Müll, sondern auf einen gefegten Gehweg treten. Zusätzlich zu ihrer normalen Reinigungstätigkeit haben die Schanzenkieker in kurzer Zeit neben 305 Einkaufswagen auch 42 Stühle, 38 Teppiche, 25 Schränke und 23 Sofas aus dem Karolinenviertel abgefahren. Die Problematik dieser illegalen Sperrmüll-Entsorgung durch Bewohner soll unter anderem durch die beiden Sperrmüll-Aktionstage verbessert werden, die auf der nächsten Seite beschrieben werden.

Zwischenzeitlich sind die Schanzenkieker nicht mehr nur für die Straßenreinigung zuständig, sondern zusätzlich auch für die Reinigung der öffentlichen Grünanlagen und der Spiel- und Sportflächen verantwortlich. Die STEG hat die Schanzenkieker mit der Reinigung von Flächen ihres Treuhandver-mögens ebenso beauftragt wie einige private Grundeigentümer. Wir sind also dem Ziel der Reinigung des Karoviertels aus einer Hand ein gutes Stück nähergekommen. Diesen Weg wollen wir ebenso erfolgreich ab Oktober auch in der südlichen Schanze weitergehen. Die Schanzenkieker wollen so dazu beitragen, das Leben hier noch ein wenig angenehmer zu machen.



Martin Roehl   Autor:
Martin Roehl, Projektkoordinator Schanzenkieker
talk (040) 43 27 44 06
talk (040) 43 27 44 08
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