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Realisierbarkeit in 2001 Rahmenbedingungen zu den Standort-vorschlägen: Verfügbarkeit der Belegenheit Eignung der Fläche nach Raumprogramm Kosten für Umbaumaßnahmen Mietkosten |
Ein zweiter Schwerpunkt der Diskussionen im Arbeitskreis war die Entwicklung von Kriterien für die Auswahl von Standorten für eine Drogenhilfeeinrichtung im Stadtteil, sowie die Prüfung von potentiellen Standorten anhand dieser Kriterien. Diese Standortkriterien sowie die ebenfalls entwickelten Ausschlußkriterien - keine Schule, Kindertagesstätte oder öffentliche Spielfläche im Umkreis von 100 Metern um den Standort - sind im Überblick am Seitenrand zusammengefaßt. Anhand dieser Kriterien sind im Rahmen der Standortuntersuchung insgesamt acht potentielle Standorte im Schanzenviertel ausgewählt und hinsichtlich ihrer Eignung für eine Drogenhilfeeinrichtung geprüft worden. Dabei sind letztlich vier Standorte in der engeren Wahl für eine weitere Prüfung verblieben: Lagerstraße 36, Max-Brauer-Allee 206, 227 und 229 sowie Neuer Pferdemarkt 29. Vom Arbeitskreis favorisiert wird aufgrund seiner Lage und kurzfristigen Verfügbarkeit der Standort an der Lagerstraße 36. Hier müssen jedoch unter anderem noch konkrete bauliche und finanzielle Rahmenbedingungen geklärt werden, bevor eine grundsätzliche Entscheidung über diesen Standort gefällt werden kann. Eine derartige Prüfung durch die BAGS, die große Teile des Gebäudes nutzt, ist vom 9er-Gremium angeregt und von der BAGS zugesagt worden. Ergebnisse dieser Prüfung werden für Anfang 2001 erwartet. Mögliche Entwicklungsszenarien Das weitere Vorgehen und der Umgang mit dem Standort des FixStern am Schulterblatt sowie die Varianten für einen neuen Standort werden abschließend in drei von der STEG entwickelten Szenarien dargestellt. Diese Szenarien berücksichtigen die weitgehend einhellige Zustimmung der Mitglieder des Arbeitskreises zum dargestellten Maßnahmenkatalog. Dieser soll nach Beschluß durch das 9er-Gremium weiter konkretisiert und zügig umgesetzt werden. Strittig sind jedoch die Diskussion über einen neuen Standort für den FixStern sowie die Frage der Zukunft des Standortes am Schulterblatt. Die verschiedenen Sichtweisen zum Standort Schulterblatt wie auch zur Frage einer Angebotsausweitung oder einer Beibehaltung des derzeitigen Angebotsumfangs haben dazu geführt, daß die STEG diese unterschiedlichen Einschätzungen in drei Szenarien zusammengefaßt hat, um die verschiedenen Handlungsoptionen und die möglichen Entwicklungen zu beschreiben. Das erste Szenario stellt das mögliche Vorgehen bei einer Verlagerung des FixStern ohne Schaffung einer weiteren Drogenhilfeeinrichtung dar. Dies würde die Schließung des Standortes Schulterblatt bedeuten. Dieses Szenario führt nach Meinung einiger Mitglieder des Arbeitskreises nicht zu zufriedenstellenden Lösungen, da die derzeitigen Kapazitäten nicht ausreichen. Die Szenarien 2 und 3 favorisieren den Erhalt des Standortes Schulterblatt mit einem ruhigeren Angebot als bisher, jeweils unter verschiedenen Rahmenbedingungen und mit unterschiedlichen Konzepten, bei gleichzeitiger Schaffung eines zweiten Standortes. Hierdurch wird vor allem vom Träger des FixStern eine Beruhigung der angespannten Lage sowohl in der Drogenhilfeeinrichtung selbst als auch im Stadtteil erwartet. Denn vor allem die Mischung von Konsumenten unterschiedlicher Drogen innerhalb einer Einrichtung führt immer wieder zu Konflikten. Durch die Ausweitung von Angebotskapazitäten könnten zudem der Konsum im öffentlichen Raum reduziert und die existierenden Verschläge im Stadtteil geschlossen werden. Über das weitere Vorgehen wird die Politik entscheiden. In einer öffentlichen Veranstaltung zu diesem Thema wurde am 30. Oktober 2000 im Jesus Center der Abschlußbericht des Arbeitskreis Drogen diskutiert und das weitere Verfahren erörtert. Wir werden über die weiteren Entwicklungen berichten. | |||
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Kontakt: Steffen Voss, STEG | |||
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