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![]() ![]() ![]() Im Schatten des Bahndamms: Staubiger Pausenkick |
Schüler werkeln an ihrer ZukunftNun ist es sicher: Die Schule Altonaer Straße bekommt Gelder von der Stadtentwicklungs- und Schulbehörde für die Öffnung und Umgestaltung ihres Schulhofes. Voraussetzung: Die Schule soll sich aktiv an dem Prozeß beteiligen - durch "manpower" von Schülern, Eltern, Kollegium und Interessierten, aber auch durch Spenden und Sponsoren aus dem Umfeld. In einer "Zukunftswerkstatt" werden im Juli erste Ideen entwickelt. Schon seit April beteiligen sich alle, die ein Interesse an der Nutzung des Schulhofes haben, wie die LehrerInnen, Eltern, Nachbarn, Kooperationspartner, die Träger der Kinder und Jugendarbeit, vor allem aber auch Schüler- Innen, die sich täglich auf dem Hof aufhalten in einem großen Arbeitskreis zum Thema "Schule&Nachbarschaft". Die Runde wird professionell von der STEG unterstützt; Ziel ist es, das Schulhofgelände für die SchülerInnen sowie verschiedene Nutzer umzugestalten und für den Stadtteil zu öffnen. Das alles wird aber nur möglich und denkbar, wenn es auf dem Gelände eine fachliche, professionelle Betreuung während der Öffnungszeiten gibt. Dann können wir uns viele attraktive Nachmittagsangebote vorstellen. Entsprechende Anträge sind bereits gestellt, und im lebendigen und kooperativen Schanzenviertel haben wir bereits einige Träger gefunden, wie das Café Eins und das KIZ, die auf dem Schulhof Fußball- und Basketballgruppen anbieten möchten. Am Samstag, den 8. Juli wird mit den SchülerInnen ein erster Planungsworkshop - eine sogenannte Zukunftswerkstatt - veranstaltet werden. Die Kinder und Jugendlichen nehmen zuerst ihren Schulhof kritisch unter die Lupe und entwickeln dann phantasievolle Ideen, Wünsche und Vorschläge für die künftige Nutzung. Angeleitet und moderiert wird die Zukunftswerkstatt durch die STEG und das Hamburger Forum Spielräume, das sich auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Planung und auf die kindgerechte Gestaltung von Bewegungsräumen spezialisiert hat. Nach den Sommerferien geht¹s dann weiter mit dem zweiten Teil der Werkstatt, in der die Kinder ihre Ideen auf dem Schulhof kennzeichnen und Nutzungsbereiche abstecken können. Gemeinsam mit SchülerInnen, Erwachsenen und Fachleuten wird dann ausgehandelt, wie sich die Wünsche und Ideen realisieren lassen. Schon in der jüngeren Vergangenheit ist einiges an der Schule passiert: Wir haben bereits einen sehr beliebten Schulkiosk, der von Einfall e.V. betreut wird. Hier können die SchülerInnen in den Pausen belegte Brötchen, Milch und Kakao kaufen. Im Schuljahr 1999/2000 haben wir außerdem ein Konzept für die verläßliche Halbtagsgrundschule entworfen, das wir in diesem Schuljahr umsetzen und im nächsten evaluieren werden. Zeitgleich wurde ein Schulprogramm für die "UNESCO-Projekt Schule Altonaer Straße" erarbeitet, in dem ein Schwerpunkt auf die Beschreibung von Stufenprojekten im Curriculum sozialen Lernens gelegt wurde. Zur Zeit läuft in der Schule eine Grunderneuerung: Durch viel frische Farbe werden unsere Gebäude innen wie außen attraktiver. Bereits im letzten Jahr wurde die Turnhalle eingeweiht, in diesem Jahr soll der Bau eines Mehrzweckraumes, der auch für Stadtteil-Versammlungen geeignet ist, folgen. Die Schule wird so immer mehr zu einem zentralen Ort in unserem Viertel, nicht nur für die SchülerInnen, sondern auch für Eltern und die BewohnerInnen. Was aber - und das sollte man nicht vergessen - vor allem von unserem Kollegium großes Engagement und enormen Einsatz erfordert. | |||
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Kontakt: Herr Seemann, Schulleiter | |||
http://www.schanzen-info.de
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