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![]() ![]() ![]() Hier kommt das Computerhaus hin... |
Norwegerheim wird StadtteiltreffIm kommenden Sommer eröffnet der Verein "SternChance e.V." im ehemaligen Norwegerheim im Schanzenpark ein Kultur-, Seminar und Caféhaus. Der Ort soll sich zum Stadtteiltreff für die Bewohner des Schanzenviertels entwickeln. Mit dem Projekt will "SternChance" mehr als zehn Arbeitslose und SozialhilfeempfängerInnen wieder in Lohn und Brot bringen. Der vor vier Jahren gegründete Verein möchte "unterschiedliche Lebensweisen, besonders über die Generationen hinweg, einander näher bringen". Er trat zum ersten Mal an die Öffentlichkeit, als er im Juni 1996 im Sternschanzenpark das Fest "Phoenix aus der Asche" organisierte. Unser Ziel ist, das kreative und soziale Potenzial des Schanzenviertels zu nutzen, um die Menschen des Stadtteils zusammenzuführen. Durch gemeinsame Aktivitäten wollen wir die unterschiedlichen Lebensweisen, besonders über die Generationen hinweg, einander näher bringen. Wir wollen den Menschen aus ihrer Isolation und Einsamkeit heraushelfen, sie sollen nicht nur Konsumenten sein, sondern ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen. Dadurch soll Gemeinschaftsgefühl und Selbstbewusstsein gestärkt werden. Aktivfreizeit lautet das Stichwort. Es werden Computer-, Yoga-, Koch- und Sprachkurse ebenso angeboten, wie Workshops zu Theater, Musik und Malerei. Unser Angebot soll möglichst viele Menschen ansprechen, unabhängig von Alter, Nationalität und Einkommen. Als Kommunikationszentrale dient das angegliederte Caféhaus mit Ausstellungen, Kleinkunst, Musikdarbietungen und internationalem gastronomischem Angebot. Denn wir möchten einen Ort schaffen, an dem die Bewohner des Stadtteils in angenehmer Atmosphäre zusammentreffen können, um sich auszutauschen und anzuregen. So kann Verständnis entstehen für die unterschiedlichen Lebensweisen und Meinungen. Und so können auch Ideen entstehen, wie aus dem Stadtteil heraus Probleme angegangen werden können. Seit unserer Gründung bewerben wir uns um das Norwegerheim im Sternschanzenpark, weil dieser Ort über genügend Freifläche verfügt, um auch für Kinder und Jugendliche geeignete Angebote eröffnen zu können. Die ganzen letzten Jahre ging es darum, Himmel (Idee) und Erde (Realisierung) zusammenzubringen. Nach zwei Sommern mit improvisierten, unperfekten aber kreativen Sommerprogrammen auf dem Gelände des Norwegerheims, nach unzähligen Behördengängen, Planungen, Gesprächen und Anträgen, ist es nun endlich so weit: Am Norwegerheim wird gebaut. Die Brandruine Norwegerheim am Sternschanzenpark wird für "SternChance" wieder aufgebaut! Im Mai/Juni 2000 werden wir das Kultur-, Seminar- und Caféhaus "SternChance" eröffnen. Alle Nachbarn und Neugierigen werden willkommen sein, vorbeizuschauen und teilzunehmen. Durch dieses Projekt wird mehr als zehn Arbeitslosen und SozialhilfeempfängerInnen die Chance geboten, in Lohn und Brot zu kommen. So werden alle ihr Bestes geben, diesen Ort zum Blühen zu bringen, damit nicht nur der Stadtteiltreff "SternChance", sondern auch die Arbeitsplätze Bestand haben werden. Die verschiedenen Kulturen - Generationen, Ethnien, AnwohnerInnen der verschiedenen umliegenden Stadtviertel - sollen miteinander verbunden werden. Austausch und Aufmerksamkeit füreinander sollen neue Wege öffnen, um in dieser Zeit der virtuellen Kommunikation wieder zu mehr direktem Kontakt zu gelangen. Wir Menschen füllen den Ort mit Leben: Der Ort kann nur das erfüllen, was wir einbringen, vielleicht Humor und gute Stimmung, vielleicht Ernsthaftigkeit und offene Auseinandersetzung. Wenn sich die 80jährige Nachbarin und der Afrikaner aus der Vereinsstraße am Kamin was zu erzählen haben, dann ist "SternChance" erfolgreich. | |||
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Kontakt: Anne Knaack, Büro SternChance e.V. oder Büro vor Ort (im grünen Bauwagen) jeden Donnerstag von 10.00-16.00 Uhr, Eingang Schröderstiftstraße 13 | ||||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
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