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![]() ![]() Bezirksgrenzen verlaufen mitten durch das Schanzenviertel Gebiet für das Quartiersmanagement |
Was heißt hier eigentlich "Quartiersmanagement"?Was - um Himmels willen - macht ein "Quartiers-Manager"? Ist das einer, der erst die Ärmel hoch- und dann allein den Stadtteil umkrempelt? Sicher nicht. Er soll dafür sorgen, daß alle, denen es um die Zukunft der Schanze geht, (wieder) miteinander ins Gespräch kommen und Lösungen für jene drängenden Probleme entwickeln, die nur über die Bezirksgrenzen hinweg gelöst werden können: die Bewohner, die vielen Initiativen und Geschäftsleute, die Verwaltungen und Politiker. Diesen Prozeß organisiert seit Juli 1999 - zunächst bis Ende 2001 - die STEG. Als Quartiers-Manager entwickeln wir Konzepte, greifen aber auch Ideen aus dem Viertel, der Politik und Verwaltung auf, damit sie als Projekte möglichst rasch verwirklicht werden. Wir unterstützen Gruppen, Initiativen und Einrichtungen dabei, sich untereinander besser auszutauschen und künftig - wo sinnvoll - enger zusammenzuarbeiten. Soweit der Anspruch. Was wurde im ersten Jahr tatsächlich bewegt? Wir haben die Themen aufgegriffen, die in Vorgesprächen mit Bewohnern, Geschäftsleuten und Grundeigentümern immer wieder genannt wurden; auf die sich auch Politik (9er-Gremium, Beträge S.4) und Verwaltung schnell geeinigt haben: Stadtteilpflege: Die STEG hat ein Konzept für einen lokalen Stadtteilpflege-Service, den "Schanzenkieker", entwickelt. Eine Reihe von Sofort-Maßnahmen könnten schon in den nächsten Monaten starten (Bericht S. 5). Kinder und Jugendliche: In zwei großen Umfragen unter sozialen Einrichtungen und unter Schülern haben wir Probleme eingekreist und Vorschläge gesammelt. Der Quartiers-Manager unterstützt aktiv das Projekt der Schule Altonaer Straße, den Schulhof umzugestalten und für den Stadtteil zu öffnen, sowie die Idee eines pädagogischen Mittagstisches (bzw. "Jugendmensa") für das Schanzenviertel (Bericht S. 6). Auswirkungen der Drogenszene: In Gesprächen mit Trägern, Verwaltung und Politik suchen wir zur Zeit nach Wegen, die Folgen für den Stadtteil zu mindern. Wir werden dabei unter anderem alternative Standorte für den Fixstern prüfen. Im Laufe des Jahres sollen dabei mehrere Lösungs-Vorschläge unterbreiten, um sie im 9er-Gremium und im Schanzenviertel zu diskutieren (Bericht S. 8). Was wir nicht verschweigen wollen: Zwischen den am Quartiersmanagement Beteiligten hat es schon mal kräftig im Gebälk gekracht. Mit dem Auftraggeber, (Stadtentwicklungsbehörde), dem 9er-Gremium, der Verwaltung (6er-Gremium), dem Quartiers-Manager (STEG) sowie den Initiativen, Geschäftsleuten und Bewohnern im Schanzenviertel sind unterschiedliche Interessen im Spiel. Nach vielen Gesprächen haben wir die Rollen und Zuständigkeiten untereinander klären können und Vorbehalte abgebaut. Nicht zuletzt, weil sich alle in einem Punkt einig sind: Sie wollen die Probleme im Schanzenviertel angehen und möglichst bald Verbesserungen erreichen - vor allem für jene, die sich an den Rand gedrängt oder nicht ernst genommen fühlen. Wir betrachten das Quartiersmanagement als Chance. Viel wird jedoch davon abhängen, wer sie ergreift. Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele in den Prozeß einklinken. Zu den oben genannten Themen werden wir noch in diesem Jahr zu öffentlichen Veranstaltungen einladen. Wer jetzt schon Ideen oder Interesse an einem Gespräch hat, meldet sich bei nebenstehender Adresse. Den Quartiers-Manager gibt es im halben Dutzend: Projektleiter Martin Brinkmann wird unterstützt von Mathias Eichler (Gesundheit), Kurt Reinken (Gewerbe&Stadtteilpflege), Norbert Nähr (Öffentlichkeitsarbeit), Krimhild Strenger (Kinder&Jugendliche) und Ulrike Pelz (Organisation). Für die Projekte in den Sanierungsgebieten stehen natürlich weiterhin die entsprechenden Gebietsbetreuer zur Verfügung (Adressen auf S. 11). | |||
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Kontakt: Martin Brinkmann (Projektleiter), Norbert Nähr (Öffentlichkeitsarbeit) für das Quartiersmanagement | |||
http://www.schanzen-info.de
Ausgegeben am:
Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft STEG Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Telefon: +49 (40) 43 13 93-0
Telefax: +49 (40) 43 13 93 10
E-Mail: steg@steg-hh.de
Internet: www.steg-hh.de