SCHANZE Quartiers - Management / Materialien  

Materialien

Protokoll der 9. Sitzung des 9er-Gremiums vom 15.12.1999

Protokoll der 9. Sitzung des 9er-Gremiums vom 15.12.1999


Teilnehmer/innen:

SPD
- Mitte Herr Stölting
- Altona Frau Meyer
- Eimsbüttel Frau Reinhardt

Grüne/GAL
- Mitte Herr Lieven
- Altona Herr Below, Frau Boehlich
- Eimsbüttel Frau Lipprandt

CDU
- Mitte Herr Kühlhorn
- Altona Herr Szczesny
- Eimsbüttel Herr Thomsen

Verwaltung
- Mitte Frau Koch, Herr Thomsen
- Altona Frau Schmook
- Eimsbüttel Frau Sauer, Herr Buff, Herr Schuster

STEB
Frau Eschricht, Frau Schmitt

STEG
Herr Brinkmann, Frau Pelz, Frau Strenger

Gäste
Herr Arndt, Herr Goritz



Protokoll
gez. Stölting J. Schmoock R. Koch

 
 
TOP 0 - Protokoll

Das Protokoll der 8. Sitzung (17.11.1999) des 9er-Gremiums wurde ohne Änderungen bestätigt.

 
TOP 1 - Vorstellung des Bauvorhabens an der Max-Brauer-Allee/Schulterblatt durch die HaGG

Die HaGG möchte auf dem Grundstück Max-Brauer-Allee/Ecke Schulterblatt ein viergeschossiges Gewerbegebäude errichten (MAX II). Das Gebäude soll zu ca. 80% den Nachfrageüberhang für Gewerbeflächen aus dem Quartier decken. Es ist vorgesehen, überwiegend kleinteilige Nutzungseinheiten, insbesondere für dienstleistende Handwerksbetriebe (ca. 2.800 mē), Existenzgründer (ca. 3.100 mē), Büroflächen und kleinere Läden (ca. 340 mē) zu schaffen. Weiterhin beinhaltet der Entwurf eine Tiefgarage (ca. 100 St.) für die Nutzer selbst und eine Stellplatzanlage, die für die Allgemeinheit als öffentliches Parkhaus zur Verfügung gestellt werden soll (ca. 38 St.). Die Baukörper erstrecken sich straßenseitig an der Max-Brauer-Allee und als hintere Bebauung an der Bundesbahntrasse. Der Hof wird erdgeschossig überbaut, die Dachdecke begrünt. Die Quadratmeterpreise der Mieten liegen für die unterschiedlichen Nutzungsarten im Bereich von 12,50 DM bis 25,00 DM. Die Anhandgabe des Grundstücks wird z.Zt. in der Kommission für Bodenordnung vorbereitet.
Aufgrund von § 48 Abs. 6 HBauO darf ein Teil der Stellplätze nicht hergestellt werden (Abminderungsgebiet). Hierzu sollen seitens der HaGG Gespräche mit dem Bezirk und der Baubehörde geführt werden.

Um möglichst günstige Mieten für die Existenzgründer zu erzielen, wird bezüglich des Grundstückspreises beschlossen, der Finanzbehörde folgenden Prüfauftrag zu geben:
"Die Finanzbehörde - Liegenschaftsverwaltung - möge prüfen, das Grundstück möglichst preisgünstig abzugeben. Voraussetzung ist es, vertraglich sicherzustellen, dass ein prozentualer Flächenanteil für die Existenzgründer dauerhaft in dem Neubau zur Verfügung gestellt wird."

 
TOP 2 - Beteiligungsstrukturen

Herr Brinkmann legt dem 9er-Gremium einen erneut überarbeiteten Formulierungsvorschlag (Tischvorlage vom 15.12.1999) zu Pkt. 2 - Öffentlichkeitsarbeit - vor.

Zu Pkt. 2.1.3 - Schanzenzeitung - merkt Herr Kühlhorn an, dass die Überschrift "Beilage zu den Quartiersnachrichten" auch im Kopf erscheinen soll.
Dem Vorschlag wird seitens des Quartiersmanagers entsprochen. Die Kopfzeile soll lauten; "Quartiersnachrichten/Schanzenzeitung". Unter Einbeziehung dieser Änderung ist der Pkt. 2.1.3 in der Fassung vom 15.12.1999 beschlossen.

Pkt. 2.1.4 - Schanzen Ticker -: Dem Vorschlag der STEG, dem 9er-Gremium einen Prototyp vorzustellen, wird zugestimmt. Der Verteiler ist noch zu klären.

(Auf Wunsch des 9er-Gremiums wurde in der Februar-Sitzung das Protokoll an dieser Stelle nachträglich wie folgt korrigiert: "Vereinbart wurde in der Sitzung, daß die Kennzeichnung "Beilage zu den QuartiersNachrichten" im Impressum erscheint".)

TOP 3 - Themenfeld Kinder und Jugendliche

Die STEG hat die Bestandsaufnahme zu diesem Thema durchgeführt. Herr Brinkmann erläutert die Vorgehensweise. Frau Pelz trägt die Ergebnisse aus den Gesprächen mit den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im Schanzenviertel und die Einschätzung der Probleme vor. Frau Strenger gibt eine Zusammenfassung der Auswertung der Befragung von Schülerinnen und Schülern der Schule Altonaer Straße. Ferner legt die STEG ein Papier mit "vorrangigen Projektideen für das Jahr 2000" vor (s. hierzu die Anlagen zum Protokoll).

Bestandsaufnahme und Auswertung wird vom Gremium positiv gewertet.

Zur Projektidee zur Öffnung der Schulhöfe auch außerhalb der regulären Unterrichtszeiten im Zusammenhang mit Schule und Nachbarschaft, wird von Herrn Thomsen gefragt, ob auch die Schulleitung und der Elternrat für die Öffnung seien, insbesondere, weil die Schulhöfe bisher aus Sicherheitsgründen geschlossen gehalten wurden.

Frau Strenger erklärt, dass sich auch die BSJB dafür ausgesprochen hat, die Schulhöfe zu öffnen und zu beleben. Es sollte kontrolliert werden, dass keine Unbefugten sich dort aufhalten. Umsetzung und Planung muß unter Einbeziehung aller Beteiligten erfolgen.

Herr Stölting begrüßt die Öffnung der Schulhöfe und die Erstellung eines Kinderstadtplanes, wenn dieser als Orientierungshilfe für Kinder und Eltern und unter Mitarbeit von Kindern gemacht ist und nicht ausschließlich der Darstellung von Einrichtungen dient.

Die STEG legt Beispiele aus anderen Stadtteilen vor.

Frau Reinhardt befürwortet die Einrichtung einer Mensa für Kinder und Jugendliche im Stadtteil. Der Standort sollte evtl. unabhängig von den Schulen sein.

Herr Lieven fragt an, ob die Schule Ludwigstraße bei den Überlegungen für die Öffnungen der Schulen mit einbezogen wurde. Hierzu berichtet Herr Brinkmann, dass diese Schule als Ganztagsschule geführt wird und die Öffnung bereits weiter entwickelt ist.
Herr Szczesny hinterfragt, ob die Sporthallen im Quartier noch Zeitkapazitäten haben bzw. nach welchem Verfahren die Vergabe der Nutzungseinheiten und die Mietkosten geregelt sind und welchen Einfluß der Bezirk hat.

Die Information zum Verfahren wird von den Bezirken nachträglich zu Protokoll gegeben.

Auf Anregung von Herrn Kühlhorn sollen die Beschlüsse zu diesem Thema erst in der nächsten Sitzung gefaßt werden.

Weiterer Klärung bedarf auch die Frage eines bezirkübergreifenden Netzwerkes der sozialen Einrichtungen. Laut Herrn Brinkmann kann der Quartiersmanager hier nur eine Anfangsunterstützung zur Koordination der Einrichtungen leisten.

 
TOP 4 - Sachstandsbericht des Quartiersmanagers

Der Sachstandsbericht zu folgen Themen wird von Herrn Brinkmann vorgetragen (s. hierzu auch die Anlage zum Protokoll):
- Beteiligungsstrukturen
- Stadtteilpflege
- Kinder und Jugendliche
- Auswirkungen der Drogenszene auf das Schanzenviertel
- Verschiedenes (Messeerweiterung)

Die Umsetzung des Projekte "Schanzenkieker" ist verzögert. Die STEG legt zur Januarsitzung Vorschläge für Sofortmaßnahmen vor.

Frau Reinhardt fordert folgenden Beschluß des 9er-Gremiums:

"Da die Umweltbehörde grundsätzlich Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert hat, bittet das 9er-Gremium, das weitere Verfahren zur Umsetzung des Projektes Schanzenkieker seitens der Umweltbehörde schnellstmöglich zu realisieren."

 
TOP 5 - Verschiedenes

Die Gründung der Initiative der Gewerbetreibenden und EigentümerInnen "STANDPUNKT.SCHANZE" hat am 13.12.1999 stattgefunden.

Programm für die nächsten Sitzungen des 9er-Gremiums:

Januar
- 1. Stadtteilpflege (Sofortmaßnahmen)
- 2. Jugend und Kinder (Beschluß zur Tischvorlage, s. Anlage)
- 3. Information zur Situation der Drogenszene im Schanzenviertel au Sicht der BAGS; eingeladen sind Herr Rothgaenser und Frau Schroth
- 4. Vorstellung des Konzeptes "afrikanischer Jugendclub"

Februar
- 1. Arbeitsweise des 6er-Gremiums
- 2. Messeerweiterung

März
- 1. Familie, Kinder, Jugendliche; erweiterte Thematik


Zur Verfügung gestellt von der STEG Hamburg (http://www.steg-hh.de).
Kontakt: Norbert Nähr
E-Mail: steg@steg-hh.de
Telefon: 040 / 43 13 93 24
Fax: 040 / 439 27 58

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