Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Altona
Beauftragte für Beschäftigung und
soziale Stadtteilentwicklung
22.
Mai 2001
der 25.Sitzung des 9er – Gremiums zur
bezirksübergreifenden Zusammenarbeit
„Quartiersentwicklung Schanzenviertel“
vom 16.05.2001
SPD Mitte
– Herr Stölting
Altona
- Frau Meyer, Herr Emmel
Eimsbüttel Frau Reinhardt
Grüne / GAL Mitte - Herr Lieven
Altona Frau Boehlich
Eimsbüttel
CDU Mitte Herr Kühlhorn
Altona Frau Will
Eimsbüttel Herr Thomsen
Verwaltung
Mitte Herr Thomsen, Frau Koch
Altona Frau Schmoock
Eimsbüttel Frau Sauer
STEB Frau Kluczny, Herr Bathe
STEG Herren
Brinkmann , Roehl, Reinken, Frau Pelz
Protokoll
gez.
Stölting J.Schmoock
Bürgersprechstunde Heike
Rupp als Vertreterin des Vereins Dolle Deerns berichtet über die Situation
des Vereinsprojektes Mädchenoase an der Eifflerstraße. Die, über Arbeitsverwaltung
und BAGS finanzierten, SAM – Stellen laufen zum September diesen Jahres aus.
Da das Projekt insgesamt drei Jahre über diese Instrumente gefördert wurde,
ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben eine weitere Verlängerung
ausgeschlossen. Die Übernahme der Betriebskosten läuft ebenfalls aus. Der
Verein versucht über die Jugendhilfeausschüsse der Bezirke Unterstützung zu
bekommen. Herr
Neubauer, Inhaber der Firma Kokon am Schulterblatt 73 stellt sich vor. Die
Firma sitzt in dem Haus, das direkt am Eingang zum Florapark liegt. Die Firma
würde gerne eine Patenschaft für den Eingang Florapark – Bereich bis zur
Hundbarriere – übernehmen, um diesen Bereich von Vermüllung frei zu halten.
Vorschlag von Herrn Neubauer ist, den Seitenzaum – Abgrenzung Schulterblatt
73 – auf eigene Kosten in Richtung Zuwegung Park um 3 Meter zu versetzen und
zu bepflanzen. Herr
Stölting bittet Herrn Neubauer Kontakt zum Schanzenkieker und zum Bezirksamt
Altona – Liegnschaftamt / Gartenbauabteilung aufzunehmen. |
Es
ergibt sich Diskussionbedarf, das Anliegen wird daher unter TOP 2 beraten. Herr
Stölting verteilt ein Antwortschreiben des Bezirksamtsleiters Eimsbüttel an
Frau Thomas. |
TOP 0 – ProtokollDer
Punkt entfällt, dass Protokoll der letzen Sitzung wird mit den Unterlagen für
die Junisitzung verschickt. |
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TOP 1 -
Umgestaltung des Schulhofes Schule Frau
Pelz stellt zunächst die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten mit Schülern und
Lehrern der Schule Altona Straße vor. Im Anschluß stellt sie dar, welche Wünsche
die Schülerinnen und Schüler geäußert haben, und was in die Planungen
übernommen werden konnte. Gewünscht
wurden Bewegungsspielgeräte, Verbesserungen des Sportfeldes,
Sitzgelegenheiten, mehrfach zu nutzende Sportfelder, Rückzugsmöglichkeiten
wie z.B. Baumhäuser. Bei den Älteren standen auch Angebote über die
Schulhofumgestaltung hinaus auf der Wunschliste, z.B. eine regelmäßige
Schuldisco. Die
Entwurfplanung der Umgestaltung wurde erstellt vom Planungsbüro Baldauf &
Große. Das Büro hat Erfahrungen in der Beteiligungs- und Anwaltsplanung mit
Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen der Schulmodernisierung ist der Neubau
einer Pausenhalle vorgesehen. Der jetzt vorhandene Container, in dem der Hort
für Schulkinder untergebracht ist, soll im Zuge der Schulhofumgestaltung
abgerissen werden. Der Hort wird Übergangsweise in das Untergeschoss des
Schulgebäudes verlegt. Dafür ist ein Umbau am Gebäude erforderlich, um eine
Belichtung des Untergeschosses zu erreichen. Eine abschließende Lösung
für die Unterbringung des Hortes wurde bis jetzt nicht gefunden. Die
Kosten für die Errichtung der Pausenhalle sind bislang nicht ermittelt. Die
Kosten für die Schulhofumgestaltung sind bislang überschlägig ermittelt. Eine
mögliche Aufteilung zwischen BSJB und STEB muß noch abschließend geklärt
werden. In jedem Fall muß die Schule 10% der Kosten in Eigenleistung
aufbringen. Wie diese aussieht, bleibt der Schule überlassen. Eine
Einbeziehung von Schülern und Eltern in die Bauphase ist in jedem Fall erforderlich
und wird erfolgen. Bislang
ist folgender Zeitplan vorgesehen: Im
Juli soll eine Spray - Aktion der Abgangsklassen am Bahndamm unter
professioneller Anleitung stattfinden. Derzeit findet in den Klassen 6 – 10
ein Wettbewerb zur Motivauswahl statt. In
den Sommerferien soll die Umgestaltung des Sportplatzes erfolgen, dieses ist
insbesondere wegen des aufzutragenden Kunststoffbelages sinnvoll. Die Neugestaltung
des Lehrerparkplatzes ist ebenfalls für die Sommerferien vorgesehen. Im
Herbst kann die Gartengestaltung und die Errichtung des Basketballplatzes
erfolgen. Die übrigen Flächen können aufgrund der erforderlichen
Baustelleneinrichtung für den Neubau der Pausenhalle erst ab Herbst 2002
umgestaltet werden. Herr
Stölting erkundigt sich nach der Öffnung des Schulhofes, der Elterneinbindung
und dem Sachstand zum Thema Ganztagsschule. Frau
Pelz erläutert, dass die Schule bislang keinen Antrag auf Umwandlung in eine
Ganztagsschule gestellt hat. Die
Eltern werden in die Planung der Schulhofumgestaltung derzeit eingebunden
über regelmäßige Informationen durch die Schule. Für die Umsetzungsphase sind
Mitbauaktionen und Know – How – Transfer vorgesehen. Sponsoren sollen
ebenfalls noch gefunden werden. Die
Öffnung des Schulhofes steht auch im Zusammenhang mit dem Schnittstellenprojekt.
Der Schulleiter hat den Beitritt der Schule zum Projekt erklärt. Die Öffnung,
und damit auch eine Betreuung von Angeboten auf dem Schulhof, soll über
diesen Weg und über die bestehende Kooperation zum Cafe´1 erreicht werden. Frau
Reinhardt erkundigt sich, wie die Kinder auf die Öffnungswünsche reagieren. Frau
Pelz erläutert, dass die Schüler ihren Schulhof gerne auch in den
Nachmittagsstunden nutzen möchten. Dieser Wunsch steht auch im Zusammenhang
mit den geringen Spielflächen im Quartier. Herr
Lieven erkundigt sich nach dem Hortbereich. Frau
Pelz führt aus, dass der Hortbereich über 20 Plätze verfügt und vom Jugendamt
Eimsbüttel betrieben wird . Die Frage nach der Zukunft des „Hortes in der
Schule“ ist eng verknüpft mit der
Frage der Umwandlung der Schule Altonaer Straße in eine Ganztagsschule. |
Die
Entwurfsplanung und Kostenschätzung liegen dem Protokoll in der Anlage bei. |
TOP 2 – Sachstandsbericht des Quartiersmanagers Familienförderung Schanzenviertel: Herr
Brinkmann teilt mit, dass der Kooperationsverbund Schanze im Rahmen des
Schnittstellenprojektes Anträge auf Hallenzeiten an die Sportreferate der
drei Bezirke gestellt hat. Die
konstituierende Sitzung des Kooperationsverbundes Schanze erfolgt am 31.05.,
es besteht reges Interesse dem Verbund beizutreten. Der Verbund ist auch für weitere Mitglieder
offen. Der
Zuwendungsbescheid für das Schnittstellenprojekt ist weiterhin vorläufig. Es
folgt eine Plausibilitätsprüfung durch eine beim Amt für Jugend eingesetzte
Kommission. Während
der Vorbereitungen des Antrages wurde der Träger SME von allen Beteiligten
als Antragsteller ausgewählt, daher ist SME auch Zuwendungsempfänger. der Arbeitskreis Kinder und Jugendliche Hat
mit der Gründung des Kooperationsverbundes seinen zweck erfüllt. Die Themen
werden im Rahmen des Kooperationsverbund
weiter bearbeitet Mädchenoase: Frau
Schmoock umreißt aus ihrer Sicht die Geschichte des Projektes und die
gesetzlichen Rahmenbedingungen für Strukturanpassungsmaßnahmen ( SAM ). Über
die jetzt bestehenden Problematik sind bereits Gespräche mit dem Altonaer
Jugendhilfeausschuß und dem Jugendamt geführt worden. Vor dem Hintergrund der
Mittelsituation käme aus Altona nur eine Finanzierung aus möglichen
Rückflüssen in Frage. Das Grundstück der Mädchenoase liegt im Bezirk Altona,
der Einzugsbereich des Projektes umfasst jedoch das gesamte Quartier. Die
Bezirke Mitte und Eimsbüttel sind daher aus der Sicht von Frau Schmoock
ebenfalls aufgefordert, sich an der Lösung des Problems zu beteiligen. Frau
Boehlich ergänzt, das sich die AG – Haushalt des Altonaer
Jugendhilfeausschusses bereits mit dem Antrag der Dollen Deerns befaßt hat.
Das Antragsvolumen umfasst drei Stellen und sprengt damit den Rahmen dessen,
was möglich wäre. Herr
Stölting führt aus, dass der Bezirk Mitte ein sogenannter abgebender Bezirk
ist, dieses bedingt derzeit Mitteleinsparungen. Die
Vertreterinnen der Mädchenoase erläutern, dass sie auch in den Bezirken Mitte
und Eimsbüttel Anträge gestellt haben. Herr
Emmel erkundigt sich nach dem Sachstand Afrikanischer Jugendclub. Der
Jugendhilfeausschuß Mitte hat eine Beteiligung an der Finanzierung abgelehnt. Der
Jugendhilfeausschuß Altona wird seine Entscheidung im Juni treffen. Der
Standort Christuskirche wird kritisch gesehen, trotzdem ist es
wahrscheinlich, dass das Projekt unterstützt wird. |
Nach
kurzer Diskussion empfiehlt das 9er – Gremium, dass dieses Thema neben der
Beratung in den Jugendhilfeausschüssen auch im 6er – Gremium weiter behandelt
werden sollte. |
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TOP 3 – Verschiedenes Herr
Stölting erinnert daran, dass die Junisitzung die letzte reguläre Sitzung vor
Sommerpause und Wahlen ist. Er
schlägt vor, falls notwendig, während dieser Pause Sprechersitzungen
einzuberufen. Herr
Brinkmann bietet an, im August auch ohne Sitzung des 9er – Gremiums einen
Sachstandsbericht an
alle Mitglieder zu verschicken. Es
besteht die Überlegung im Anschluß an die Junisitzung einen kleinen Umtrunk
für alle zu organisieren. Dafür müßte ein anderer Sitzungsort gefunden
werden. Frau
Reinhardt schlägt vor, für die Junisitzung erneut Vertreter der BAGS und der
BfI einzuladen, um einen Zwischenbericht über die weitere Einigung zu
erhalten. Herr
Bahte erläutert, dass die Stellungnahme der STEB zur Verlagerung des Fixstern
erst erfolgt, wenn alle Bezirksversammlungsbeschlüsse in der STEB vorliegen. Der
Antrag an die Bezirksversammlung Mitte wird verteilt. Frau
Schmoock teilt mit, dass in der STEG ein Termin stattgefunden hat, auf dem
die Möglichkeiten einer Zwischennutzung als provisorischer Parkplatzes der
ehemaligen Brammerfläche erörtert wurden. Die Tiefbauabteilungen Mitte und
Altona ermitteln die Anzahl der, durch die Umbauarbeiten Schulterblatt zu
ersetzenden, Plätze und ermitteln die Kosten für die Herrichtung der Fläche.
STEB, Finanzbehörde klären auf dieser Grundlage die Finanzierung und die
Durchführbarkeit hinsichtlich der HAGG Perspektiven. |
Dem
Vorschlag wird einvernehmlich zugestimmt. Der
Vorschlag wird begrüßt. Der
Vorschlag wird begrüßt. Die STEG kümmert sich um einen geeigneten
Sitzungsort. Dem
Vorschlag wird zugestimmt. Frau Schmoock lädt ein. |