Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Altona
Beauftragte für Beschäftigung und
soziale Stadtteilentwicklung
16. Mai 2001
der 24.Sitzung des 9er – Gremiums zur
bezirksübergreifenden Zusammenarbeit
„Quartiersentwicklung Schanzenviertel“
vom 18.04.2001
SPD Mitte – Herr Stölting
Altona - Frau Meyer
Eimsbüttel Frau Reinhardt
Grüne / GAL Mitte - Frau Kaufner
Altona Frau Boehlich, Herr
Below
Eimsbüttel Frau Harff
CDU Mitte Herr Kühlhorn
Altona Frau Will
Eimsbüttel Herr Thomsen
Verwaltung
Mitte Herr Thomsen, Frau Koch
Altona Frau Schmoock
Eimsbüttel Herr Schuster
STEB Frau Kluczny, Herr Bathe
STEG Herren Voß, Brinkmann , Roehl,
Reinken, Frau Pelz
Herr Heise – Behörde für Inneres,
Herr Schmitt – Freiraum e.V.,
Frau Schnoor – VHS Mitte / Nord
Frau Thomas, weitere Gäste
Protokoll
gez.
Stölting J.Schmoock
Bürgersprechstunde Frau
Thomas verliest einen Brief der IG – Schanzenstraße an Frau Senatorin Roth
zur Verlagerung der Einrichtung Fixstern an die Lagerstraße / Ecke Schanzenstraße. Herr
Stölting nimmt Bezug auf die Veranstaltung zur Verlagerung des Fixstern, die
von der STEG für die umliegenden Gewerbebetriebe organisiert wurde. Zu dieser
Veranstaltung wurden alle Gewerbetreibenden der Schanzenstraße eingeladen.
Leider war die Beteiligung mit nur drei Anwesenden äußerst gering. Die
Bedenken gegen die Verlagerung werden in die weitere Auseinandersetzung zu
diesem Thema aufgenommen und bearbeitet. Herr
Kühlhorn führt aus, dass das Gewicht der Argumente nicht abhängig gemacht
werden darf, von der Anzahl derer, die diese Argumente vertreten. |
Das
Schreiben ist dem Protokoll in der Anlage beifügt. |
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TOP 0 – Protokoll TOP
1 – Verlagerung Fixstern; S. 2 ; 1. Absatz |
Herr
Bathe weist darauf hin, dass die STEB auf dem Termin am 09.03.im Bezirksamt
Mitte ebenfalls vertreten war. |
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TOP 1 – Verlagerung Fixstern / Standortprüfung Herr
Stölting erläutert, dass nach der letzten Sitzung des 9er – Gremiums eine
Koordinierungsrunde mit der BFI, der BAGS, der STEB, den Bezirken Mitte und
Altona in der STEG stattgefunden hat. Im Ergebnis wird der Standort von allen
Beteiligten positiv beurteilt, Differenzen stehen zwischen der BAGS und der
BfI im Bezug auf die Eingangssituation. Eine
politische Entscheidung zur Verlagerung der Einrichtung an den Standort
Lagerstraße / Schanzenstraße sollte daher, unabhängig von einer
abschließenden Klärung der zukünftigen Eingangssituation, herbeigeführt
werden. Herr
Stölting verteilt einen, von den drei SPD – Fraktionen, vorbereiteten Antrag. Frau
Kaufner befürwortet die Verlagerung und schlägt folgenden Änderungen des
Antrags vor: Unter
Punkt 1 sollte der Begriff Eins-zu-eins
gestrichen werden. Unter Punkt 2 sollte November
– Sitzung ersetzt werden durch 1.
Sitzung nach der Wahl. Für Punkt 4 des Antrages meldet Frau Kaufner Beratungsbedarf
an. Frau
Will erkundigt sich nach dem Standpunkt der Innenbehörde, insbesondere zur
Frage der Eingangssituation. Herr
Heise führt aus, dass der Standort Lagerstraße aus Sicht der Innenbehörde
gegenüber dem Standort Schulterblatt bevorzugt wird. Voraussetzung zur Realisierung
des Standortes ist aber die Schaffung einer vom Straßenraum abgewandten
Eingangssituation. Herr
Stölting erklärt, dass der Begriff Eins-zu-eins gestrichen werden könnte. Der
Hinweis auf die Novembersitzung war gedacht, als Hinweis an die Verwaltung.
Sollte ein Architektenwettbewerb erforderlich sein, müßte dieser entsprechend
rechtzeitig ausgelobt werden. Punkt
4 des Antrages formuliert die Bedingung für die Zustimmung der
Unterzeichnenden. Die
Klärung der Eingangssituation sollte aus dem Rahmen des 9er – Gremiums
herausgegeben werden. Für einen eventuellen Architektenwettbewerb wären die
BAGS und die STEB die Auftraggeber. Die Frage der Eingangssituation könnte
Bestandteil eines Wettbewerbs werden. Das 9er – Gremium kann auf das Ergebnis
eines möglichen Wettbewerbs Einfluß nehmen, ebenso ist eine Einflußnahme
durch die Beratungen im Bauausschuß der Bezirksversammlung Mitte möglich. Die
Ergebnisse sollten in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden. Herr
Kühlhorn erkundigt sich, was aus dem Standort wird, wenn eine Verlagerung des
Eingangs nach Norden nicht möglich sein sollte. Der Zusammenhang zur
geplanten Messeerweiterung sollte im Protokoll dargestellt werden. Er
erkundigt sich, ob in der Kostenfrage und der Finanzierung weitere Klärungen
erfolgt sind. Herr Kühlhorn meldet Beratungsbedarf an. Aus
der Sicht von Frau Boehlich bedingt die Schaffung eines Eingangs im Norden
mangelnde soziale Kontrolle. Die Argumente für eine Eingangssituation im Norden
sind aus ihrer Sicht nicht ausreichend. Herr
Heise verweist auf das Protokoll der letzten Sitzung. Dort sind die Zusammenhänge
zur geplanten Messeerweiterung dargestellt. Die Behörde für Inneres hält eine
vom Verkehrsraum abgewandte Eingangssituation für erforderlich. Eine
Dauerpräsenz der Polizei kann nicht gewährleistet werden. Die BfI hofft, dass
durch eine kreative Gestaltung des Baukörpers eine Lösung gefunden werden
kann. Herr Heise weist darauf hin, dass bei einer vom Straßenraum abgewandten
Situation, kein rechtsfreier Raum entsteht. Auch bleibt die Verantwortung des
Trägers für das Umfeld bestehen. Herr
Brinkmann weist darauf hin, dass der bisherige Auftrag aus dem 9er – Gremium
einer Machbarkeitsstudie entsprach. Dieser Auftrag ist erfüllt. Die Frage der
Eingangssituation war bislang nicht Prüfgegenstand und leitet eine neue
Qualität der Untersuchung ein. Er schlägt vor, im Rahmen eines Wettbewerbes
weitere Entscheidungsgrundlagen erarbeiten zu lassen. Herr Brinkmann plädiert
dafür, die weitere Konkretisierung des Vorhabens zu ermöglichen. Herr
Kühlhorn erkundigt sich erneut nach der Kostenschätzung und der Aufteilung
der Kosten zwischen BAGS und STEB. Zudem sollte eindeutig beantwortet werden,
ob der Standort „kippt“, wenn es nicht möglich ist, eine Eingangssituation im
Norden zu schaffen. In diesem Fall sollte von allen weiteren Schritten abgesehen
werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass aufgrund der sukzessive
investierten Gelder, der Standort „durch die Hintertür“ realisiert wird. Herr
Stölting entgegnet, dass nicht alle Fragen in diesem Stadium beantwortet
werden können. Daher ist es aus seiner Sicht sinnvoll, die nächsten Schritte
zur Realisierung des Vorhabens zu ermöglichen. Aufgrund der bislang
vorliegenden Ergebnisse, ist eine Realisierung an diesem Standort möglich. Frau
Will hält die Einwände der BfI für gravierend, die Haltung von BAGS und
Innerenbehörde schließen sich aus. Sie erkundigt sich, ob eine Verschiebung
des Baukörpers nach Süden hin überprüft wurde. Herr
Thomsen – Bezirksamt Mitte – führt aus, das die Schaffung einer nördlichen
Eingangssituation bedeutet, eine Zuwegung von der Schanzenstraße zu ermöglichen,
da die nördlich angrenzenden Flächen der Sprinkenhof AG auch vor dem
Hintergrund der Messeerweiterung nicht zur Verfügung stehen. Die Hochbauabteilung
Mitte hat für diese Variante eine Funktionsskizze angefertigt, die leider die
bestehenden Probleme nicht lösen konnte. Ein Architektenwettbewerb sei daher
ein wichtiger nächster Schritt. Herr
Thomsen – Eimsbüttel – erkundigt sich nach den Kosten und fragt, ob die BAGS
in der Frage der baulichen Gestaltung auch gegen die Bedenken der Behörde für
Inneres entscheiden würde. Herr
Kammerahl führt aus, dass in der mittelfristigen Finanzplanung der BAGS keine
Mittel für eine Verlagerung der Einrichtung Fixstern vorgesehen sind. Die
Finanzierung müßte über Rückflüsse erfolgen. Eine Klärung über die
Finanzierungsanteile zwischen BAGS und STEB kann erfolgen, sobald ein
verläßlicher Kostenrahmen vorliegt. Herr
Kammerahl erinnert an die unterschiedlichen Aufträge der beteiligten
Fachbehörden, vor diesem Hintergrund gilt es, einen Konsens zu erarbeiten. Herr
Stölting gibt zu bedenken, dass in diesem Jahr kein Baubeginn stattfinden
wird, daher ist eine entsprechende Mitteleinwerbung möglich. Frau
Boehlich spricht sich dafür aus, den Fachbehörden den Auftrag zu erteilen,
eine Lösung zu finden. Ein politischer Beschluß ist zudem die Voraussetzung
für die Finanzierung des Vorhabens. Frau
Kaufner spricht sich dafür aus, eine politische Entscheidung darüber zu
treffen, dass die Verlagerung an die Lagerstraße gewollt ist. Dieses sollte
unabhängig davon geschehen, ob zwei Fachbehörden sich über die konkrete
Ausgestaltung einig sind. Herr
Bahte erläutert, dass die STEB nur einvernehmliche Lösungen unterstützen
kann. Die Eingangsfrage sollte daher, in welchem Rahmen auch immer, im Vorwege
geklärt werden. Die STEB geht zudem davon aus, dass in der BAGS die
Bereitschaft besteht sich, über die bislang genannte Summe hinaus, zu engagieren.
Die STEB hält die Formulierung „sehr gut geeignet“ im Vorwort des
Antragsentwurfs für nicht passend. Herr
Kühlhorn spricht sich gegen eine Abstimmung aus. Die beteiligten Fachbehörden
sollten statt dessen aufgefordert werden, eine einvernehmlich Lösung vorzulegen. Die
Sitzung wird zur Beratung unterbrochen. Nach
Abschluß der Beratungen wird der geringfügig geänderte Antrag zur Abstimmung
vorgestellt: |
Der
Antrag ist dem Protokoll in der Anlage beigefügt. |
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Die
Verlagerung der Drogenhilfeeinrichtung „Fixstern“ ist von besonderer
Bedeutung bei der beabsichtigten Entlastung der Wohnbevölkerung im
Schanzenviertel von den Auswirkungen der Drogenszene. Die Arbeitsgruppe
Drogen hat mögliche alternative Standorte untersucht und dem 9er-Gremium und
der Öffentlichkeit insgesamt vorgestellt. Das 9er-Gremium hat den Auftrag zu
einer genaueren Untersuchung des Standortes Lagerstraße 36 in Form einer
Machbarkeitsuntersuchung gegeben. Diese Untersuchung hat ergeben, dass der
Standort Lagerstraße 36 von den Fachbehörden unter den gegebenen
Voraussetzungen und unter Berücksichtigung im Diskussionsprozess genannter
Erfordernisse als geeignet angesehen wird. Vor diesem
Hintergrund möge das 9er-Gremium beschließen: 1. Das 9er-Gremium befürwortet eine Verlagerung des „Fixstern“ in die Lagerstraße 36. Die beteiligten Fachbehörden BAGS, BfI und STEB werden gebeten, die notwendigen Schritte zur Umsetzung dieses Beschlusses einzuleiten. Das Raumprogramm der Einrichtung soll in Form einer Teilintegration in das bestehende Gebäude Lagerstraße 36 sowie in Form eines angrenzenden (und mit dem bestehenden Gebäude verbundenen) Neubaus erfolgen. Der Lage und der Gestaltung der Eingangssituation ist im weiteren planerischen Prozess besondere Aufmerksamkeit zu widmen. BfI und BAGS werden aufgefordert, sich schnellstmöglich auf eine gemeinsame Lösung zu verständigen. 2. Als nächster Schritt wird ein bauantragsreifer Architektenentwurf entwickelt. Zu berücksichtigen sind in dem Entwurf insbesondere auch die Einfügung des Baukörpers in die Gesamtsituation, die Fassadengestaltung, die Ausgestaltung der Außensituation (Eingang, Öffentlicher Raum, Gestaltung der Übergangsbereiche, Freiflächengestaltung und –möblierung). Der Entwurf (mit Kostenschätzung) ist dem 9er-Gremium in seiner 1. Sitzung nach der Wahl (2001) vorzustellen. Die BAGS und die STEB werden gebeten, unverzüglich die Beauftragung eines Architekturbüros mit konkreten Planungsvorgaben zu veranlassen und die Kosten für die Herstellung der Bauantragsreife zu übernehmen, sowie die Finanzierung der Baumaßnahmen sicherzustellen. 3. Die weitere
Planung findet in enger Abstimmung zwischen den Fachbehörden, dem 9er-Gremium
und dem Bauausschuss des Bezirks Hamburg-Mitte statt. Die Öffentlichkeit wird
wie bisher zeitnah über den aktuellen Stand der Planung unterrichtet und
einbezogen. 4. Mit der
Verlagerung des „Fixstern“ erfolgt unmittelbar die ersatzlose Schließung des
alten Standortes am Schulterblatt. Eine Nutzung der Räume im Schulterblatt
als Konsumraum ist auszuschließen. Auch die sonstigen nicht genehmigten
Unterstände sind zu schließen. 5. Die von
Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von anderen Beteiligten im Laufe des
Prüfverfahrens geäußerten Bedenken und Anregungen sollen bei der
Konkretisierung der Planung berücksichtigt und entsprechende
Lösungsvorschläge entwickelt werden. 6.
Das 9er-Gremium sieht seine drogenpolitischen Initiativen
mit einer Verlagerung des „Fixstern“ nicht als beendet an. Die Arbeit des
Arbeitskreises Drogen soll fortgesetzt werden. Weitere Maßnahmevorschläge
sind dem 9er-Gremium vorzustellen. Soweit neue, auch fachpolitische und auf
neue Konsumgewohnheiten abzielende Erkenntnisse und Lösungsvorschläge
vorliegen, sind Maßnahmen, die gezielt darauf reagieren, erforderlich. Das
9er-Gremium wird darüber beraten und beschließen. |
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Der
Antrag wird mit folgendem Abstimmungsergebnis beschlossen: Für
den Antrag stimmten 3
SPD - Vertreter aus den drei Bezirken 3
GAL - Vertreter aus den drei Bezirken Gegen
den Antrag stimmten: 3
CDU – Vertreter aus den drei Bezirken |
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TOP 2 – Schanzenkieker – Bericht über den Herr
Roehl und Herr Reinken berichten über den Stand des Projektes. Der Bezirk
Mitte hat seine Flächen mittlerweile in die Verantwortung des Schanzenkiekers
gegeben. Der
Bezirk Altona hat den Flora - Park leider nicht aus der anstehenden
Ausschreibung für Reinigungs- Eimsbüttel
reinigt den Sternschanzenpark mit eigenen Kräften, eine reguläre Übertragung
der Arbeiten an den Schanzenkieker wird daher vom Bezirk abgelehnt. Auch hier
kämen nur zusätzliche Reinigungsleistungen in Frage. Die
Einbeziehung privater Eigentümer gestaltet sich schwierig. Mit erneuten
Anschreiben soll für die Arbeit des Projektes geworben werden. Generell
ist eine bedarfsgerechte Reinigung vor dem Hintergrund der Vorgaben des
Wegerechtverzeichnisses und der zur Verfügung stehenden Mittel nur schwer
möglich. Das Aufstellen zusätzlicher Papierkörbe ist aus diesem Grund nicht
möglich. Die
Anlaufstelle für das Projekt in der Schanzenstraße 35 wurde im Juni 2000
eingerichtet. Das Büro ist durch regelmäßige Sprechstunden geöffnet. Die
Koordination vor Ort ist zwingend erforderlich. Die persönliche, quartiersnahe
Ansprache hat sich erfolgreich bewährt. Folgende
Aktivitäten sind für 2001 geplant: Im
April und Mai sollen Flyer –Aktionen zur weiteren Verankerung des
Schanzenkiekers in den Quartieren durchgeführt werden. Die Identität des
Vorhaben soll über das bereits entworfene Logo gestärkt und verbreitet
werden. Bis
zum Herbst soll ein Konzept zum Umgang mit dem Problem Hundekot entwickelt
werden. Geplant
sind weiterhin Aktivitäten in und mit Kindergärten zum Thema Müll /
Sauberkeit. Das
Projekt Schanzenkieker wird über die Umweltbehörde evaluiert. Es besteht die
Hoffnung, dass das Projekt ab Herbst weitgehend eigenständig laufen kann. Herr
Stölting erkundigt sich nach der von Arbeitsamt bewilligten SAM – Stelle und
der Projektlaufzeit. Herr
Reinken führt aus, dass beim Arbeitsamt ein Antrag auf Verlängerung der
Stelle gestellt ist. Der Bewilligungszeitraum für das erste Jahr endet am
31.05.01. Die Stelle war zunächst für 11 Monate bewilligt. Die
Projektfinanzierung ist zunächst bis Ende 2001 gesichert. Frau
Meyer erkundigt sich, wie die Abgrenzung des Projektes zu anderen
Reinigungszuständigkeiten erfolgt. Herr Roehl, dass über Gespräche mit den zuständigen
Stellen Einzelfallösungen gefunden werden müssen. In jedem Fall lohnt es sich
nachzuhaken. Frau
Kaufner dankt für den Vortrag. Politiker und Verwaltung aus Altona und
Eimsbüttel sollten sich dafür einsetzen,
dass wie im Bezirk Mitte, die städtischen Flächen an den Schanzenkieker
gegeben werden können. Im
Zusammenhang mit der Problematik „Einkaufswagen“ weist Herr Reinken auf ein
besonderes Problem hin. Einerseits besteht beim davon betroffenen Gewerbe in
der Regel kein Verantwortungsbewußtsein für das lokale Umfeld, andererseits
erleichtern bestehende juristische Lücken diese Haltung. Derzeit ist leider
die Verschrottung der aufgefundenen Einkaufswagen der einzig mögliche Umgang
mit dem Problem. Da dieses keine glückliche Lösung ist, wird über
Alternativen nachgedacht. Herr
Reinken erläutert weiterhin, dass über eine Sponsoring – Aktion versucht
wird, den HEW – Stromschaltkästen ein attraktiveres Aussehen zu geben. Es
sollen in Absprache mit der HEW zunächst drei Stromkästen über Graffitis
verschönert werden. Die Kosten dafür liegen zwischen DM 300,- und 500,- . Da
es offiziell nicht erlaubt ist Werbung an diesen Kästen anzubringen, erfolgt
der Werbeeffekt über einen „Sponsored by“ Hinweis. Frau Kaufner erkundigt
sich, ob das Projekt Schanzenkieker aus den normalen Reinigungssätzen
kostendeckend finanziert werden kann. Herr Reinken weist darauf hin, dass
dieser Aspekt über die Evaluation der Umweltbehörde untersucht wird. Frau
Reinhardt erläutert, dass Eimsbüttel u.a. im Schanzenpark den Einsatz der Schanzenkieker
für zusätzliche Reinigungsarbeiten, finanziert über die Umweltbehörde,
vorsieht. Im Schanzenpark ist auch die Einrichtung einer Hundeauslauffläche
geplant. Herr
Thomsen erkundigt sich nach den Sperrmüllaktionen. Herr Roehl erläutert, dass
während einer Aktion fast 5 Tonnen Sperrmüll abgegeben wurden. Herr
Brinkmann erläutert, dass das Projekt in die Verantwortung der zuständigen
Fachbehörde – Umweltbehörde – überführt wird. |
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TOP 3 – Brammerfläche – Sachstandsbericht des Frau
Schmoock informiert, dass die Stadtentwicklungsbehörde den Entwurf einer
Senatsdrucksache zur HAGG vorgelegt hat. Die Senatsbefassung ist für Mai
vorgesehen. Erst nach Abschluß der Beratungen kann, so die Finanzbehörde,
über das weitere Verfahren hinsichtlich einer Bebauung der Fläche entschieden
werden. |
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TOP 4 – Sachstandsbericht des Quartiersmanagers Herr
Brinkmann teilt ergänzend zum vorliegenden Sachstandsbericht mit, dass für
das Schnittstellenprojekt ein vorläufiger Zuwendungsbescheid durch das Amt
für Jugend erteilt wurde. Abstriche mußten bei den beantragten
Personalmitteln hingenommen werden. Genauere
Informationen werden in der nächsten Sitzung mitgeteilt. |
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TOP 5 – Verschiedenes |
Es
liegen keine Punkte vor. |
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